Botanischer Garten

SchülerInnen experimentierten im botanischen Garten.

 

Fotosysteme,Chlorophylle, Carotinoide, Licht-absorptionsspektra, – viele bekannte Fachtermini, doch was sich wirklich hinter diesen versteckt, erkennt man erst, wenn man die Theorie in der Praxis anwendet. Dies wurde uns – den Bio-LKs aus der Q2 – am 17.04.2013 im Schülerlabor der grünen Schule im botanischen Garten der Stadt Marburg ermöglicht.

Wir bekamen dort zunächst einen intensiven Einblick in das Tropen- und Sukkulentenhaus mit dessen charakteristischen Faktoren, denen sich die Pflanzen anpassen müssen, um überleben und Photosynthese betreiben zu können. Mit Luxmeter, Thermometer, Luftfeuchtigkeitsmesser und Kamera bewaffnet machten wir uns in Kleingruppen auf den Weg, bodie in vielen Büchern vorzufindenden, jeweils herrschenden Bedingungen genau auf den Zahn zu fühlen. Anschließend suchten sich die jeweiligen Forschungsteams eine Pflanze aus, dessen Blattpigmente sie durch Mörsern, Zugabe von Ethanol, Filtration und anderen spannenden Arbeitsschritten aus den Blättern lösten. Dabei war viel Fingerspitzengefühl, Konzentration und natürlich Teamwork gefragt. Durch das Verfahren der Dünnschichtchromatographie konnten die verschiedenen Blattpigmente voneinander getrennt werden.

 

bo3Zwei Mitarbeiter der Philipps-Universität Marburg und natürlich auch unser Lehrer, Herr Beyer, standen uns helfend zur Seite und erklärten uns unter anderem die Funktionsweise des Spektrometers, mit dem wir die Kurve eines Absorptionsspektrums des jeweilig isolierten Blattpigments abbilden konnten. Bei der abschließenden Nachbesprechung ordneten wir die unterschiedlichen Graphen den einzelnen Blattpigmenten zu und klärten, wie auch zwischendurch schon, noch offene Fragen und setzten die letzten Puzzleteile zusammen.bo4

Insgesamt betrachtet war dies ein sehr aufschlussreicher und interessanter Tag, der uns allen viel Spaß gemacht hat und wir hoffen, dass die Möglichkeit eines solchen Ausfluges in die Welt der Chloroplasten auch den zukünftigen Bio-LKs des Philippinum gegeben wird.

 

Von Michelle Payer & Leonie Schmidt, Q2_Bio-LK_Beyer

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