Schulskikurs

Schulskikurs in Vals/Südtirol (Jgst. 8)

Vals im Sommer

Der Verkehrsverein schreibt:

Hier kann der Tag abseits von Hast und Hektik genossen werden. Das kleine Wanderparadies liegt auf 1.350 m. Zahlreiche Wege und Steige führen auf weite Almen. Alte Bauern- und Berghöfe laden zum Einkehren ein. Freundliche Wirte wissen wie man nach einem anstrengenden Aufstieg Hunger und Durst stillt. Im Winter bietet das Familienskigebiet allen Altersklassen seine Reize. Lassen Sie sich von weiten Pisten, professionellen Skilehrern, Märchenparks, Rodelbahnen, Langlaufloipen und verschneiten Winterwanderwegen verzaubern. Auch für das nötige Après-Ski wird gesorgt.

Die Landesregierung Bozen/Südtirol und der Fremdenverkehrsverband Jochtal/ Gitschberg informieren ausführlich über die Region, den Fremdenverkehr, den Umweltschutz, die politischen Situation in Südtirol (Autonomiefrage), gesetzlichen Bestimmungen etc.



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Skikurs 2007
Schulskikurs der Klassen 8 im Februar 2007 in Vals/Südtirol Diese Beiträge wurden im Rahmen des Deutschunterrichts nach der Skifahrt von Schülern und Schülerinnen der ehemaligen 8d verfasst. Das z.T. mühsame mehrmalige Überarbeiten hat sich gelohnt! Leider konnten nicht alle Artikel und auch die vorliegenden nur gekürzt veröffentlicht werden.


Traumschloss in den Bergen

Spät an einem kühlen Februartag fuhr der Bus in das Örtchen Vals ein. Alle Schüler schauten erwartungsvoll aus den Fenstern, um als Erstes die zukünftige Bleibe, in der sie ihre Klassenfahrt verbringen wollten zu sehen.

Und da war sie auch schon: „Pension Gatterer“. Aus der Nacht ragte ein großes, hell beleuchtet Haus. Als der Bus auf die Straße vor dem Haus fuhr, fielen den meisten als erstes die riesigen Balkone auf, die zu jedem Zimmer führten. Nachdem gegessen, Ski ausgeliehen und alles ausgepackt war, machten fast alle Schülerinnen und Schüler einen kleinen Streifzug durchs ganze Haus und auch in einige Zimmer, die teils groß, aber manchmal auch kleiner waren! Man konnte sich in allen gemütlich einrichten und die großen Koffer gut in den Zimmern verstauen.

Am meisten aber freuten sich alle, als wir die Ehebetten sahen, die in fast jedem Raum vorhanden waren. Das eignete sich natürlich super, um nachts noch leise zu quatschen. Außerdem hatte jedes Zimmer ein eigenes Badezimmer. Damit war die ganze Gruppe zufrieden. Die große Dusche versprach, dass man sich nach den anstrengenden Skifahrten auch ordentlich warm abbrausen können würde. Die Fenster warfen viel Licht durch die Zimmer und gewährten weiten Ausblick auf das Dorf, die angrenzenden Skilifte und natürlich auf das faszinierende Bergpanorama. Eigentlich war es eine tolle Unterkunft für die Skifahrt der 8. Klassen.- Ein Traumschluss in den Bergen eben.

(Lotta und Lea, ehemals 8d)

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Um 7.00 Uhr warfen die Lehrer ihre Schüler aus den Betten …

… und es wurde gefrühstückt. Nach dem Frühstück informierten die Lehrer die Schüler über die Abfahrt, wo, wann und wie die einzelnen Gruppen sich treffen würden. Die Schüler wurden je nach Können in drei Anfängergruppen und zwei Gruppen für Fortgeschrittene eingeteilt. Danach gingen die Schüler auf die Zimmer, wo sie sich zum Skifahren umzogen. Um 9.15 Uhr waren alle fertig umgezogen und standen vor der Pension. Die Gruppen liefen auf die Skipiste, die 100 m vom Haus entfernt war. Das Skigebiet hatte 6 km blaue, 11 km rote und 5 km schwarze Pisten. Die Gruppe für Fortgeschrittene, in der ich war, übte als Erstes Kurzschwünge. Die meisten konnten das schon recht gut, aber viele mussten sich erst wieder einfahren. Das machte allen sehr großen Spaß.

Um 12.00 Uhr kamen die Gruppen von der Piste und es gab Mittagessen. Danach gab es eine einstündige Pause, in der sich alle nach Anweisung der Lehrer auf ihren Zimmern aufhalten mussten, woran sich die meisten der Schüler nicht hielten und Billard oder Tischtennis spielten, da sie dachten, dass die Lehrer es nicht mitbekommen würden. Um 14.00 Uhr ging es weiter: Zwei Gruppen fuhren mit der Gondel in ein anderes Skigebiet mit dem Namen „Jochtal“, wo es auch schwierigere Pisten gab. Ab 16.00 Uhr konnten die Schüler den restlichen Tag nach ihren Wünschen gestalten, z.B. Billard, Tischtennis oder Tischfußball spielen oder auch in den Laden gehen, der nur einen Katzensprung von der Pension entfernt liegt. Nach dem Abendessen war in der Regel noch Abendprogramm, wie z.B. Karaoke, Disco, Fackelwanderung oder auch freie Zeit. Um 22.30 Uhr ging dann das Licht aus.

(Christian, ehemals 8d)

Ein Meer von Lichtern – Die Fackelwanderung

Natürlich sollten wir auf dieser Freizeit nicht nur tagsüber Ski fahren, sondern auch bei anderen Aktivitäten richtig Spaß haben. Dafür gab es das Abendprogramm. An dem Abend der Fackelwanderung haben wir uns um 20 Uhr mit Mütze, Handschuhen, Schal, Jacke und natürlich den Fackeln bewaffnet auf den Weg gemacht. Es sah richtig schön aus, als die Fackeln von allen ca. 60 Schülern leuchteten und wir durch den Schnee stapften. Wir sind einen Teil der Skipiste entlanggelaufen und dann einen Feldweg, von wo man einen richtig schönen Sichelmond am Sternenhimmel sehen konnte. Atemberaubend war auch der Blick auf die beleuchtete Gondel am gegenüberliegenden Hang.

Dann sind wir den Weg weiter entlanggegangen. An manchen Stellen war es sehr rutschig, sodass einige hingefallen sind. Aber richtig weh getan hat sich zum Glück keiner. Schließlich hatten wir dann auch unser Ziel, die Eisbahn, erreicht. Alle die sich noch in der Lage fühlten oder Lust hatten, konnten sich Schlittschuhe ausleihen, alle die keine Lust hatten, sind entweder so auf dem Eis herumgerutscht und haben Fotos geschossen oder sie konnten mit einem Lehrer zurück zur Pension gehen. So ging ein sehr schöner Abend zu Ende.

(Luise und Anna-Lena, ehemals 8d)
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Schneesprinten

Die Langlaufski sind angeschnallt und die Stöcke griffbereit. Herr Sorg gibt das Startsignal: Die ganze Gruppe läuft los. Viele haben die Technik schon raus, aber manche mühen sich immer noch sehr ab.

Am dritten Tag der Skifahrt probierten wir eine weitere Variante des Skilaufens aus: Skilanglauf. Einige freuten sich auf Langlauf, andere dachten, dass es anstrengend werden würde.

Als Erstes gingen wir zur Skiausleihe und holten uns Langlaufski, Langlaufstöcke und Langlaufschuhe. Da man beim Langlauf laufen musste, waren die Ski hinten offen; das war ziemlich wackelig. Als alle fertig waren, gingen wir zum Anfang der Loipe. Das ist die Spur, in der man Langlauf fährt. Auf dem ersten Stück konnten wir uns mit den Langlaufski vertraut machen und ein paar Mal eine kleine Strecke von circa 50 Metern hin- und herfahren.

Nach kurzer Zeit durften wir loslaufen. Und man sah sofort, wer ein Gefühl für die Langlauf-Ski hatte und wer nicht. Die, die es noch nicht so gut konnten, waren hinten bei Herrn Sorg, die Schnellen musste Herr Gerber immer wieder bremsen. Weil die Loipe eine Straße überquerte, wo man bremsen und abschnallen musste, war es witzig zu sehen, wie sich manche abmühten. Dort mussten wir auf die Lehrer warten. Nachdem Herr Sorg uns weiterlaufen ließ, spaltete die Gruppe sich vollkommen, da man nun so schnell laufen konnte, wie man wollte. So liefen einige langsam, andere schnell. Es gab auch einen Verletzten, der versucht hatte, über eine geteerte Straße zu fahren! Das scheiterte kläglich, weil er mit dem Metall an den Ski nicht über Teer fahren konnte. So fiel er natürlich hin und schlug sich beide Ellenbogen auf. Trotzdem lief er einfach weiter und wartete erst am Ziel, wo er verarztet wurde. Viele meinten, es hätte Spaß gemacht, doch einige fanden es anstrengend, weil man so viel Schwung holen und etwas komisch laufen musste.

Obwohl es so anstrengend war, war es ein schöner Tag mit schönem Wetter und mit viel Spaß.

(Jonas K., Friedemann und Lothar, ehemals 8d)

Das Beste kommt zum Schluss

„Achtzehn Sekunden!“, rief Herr Gerber. Damit war der Rekord im Slalomfahren gebrochen. Es war der letzte Tag unserer Skifahrt. An diesem Vormittag konnten wir in selbst gewählten Kleingruppen unabhängig von den Skikursen der Woche an den weniger steilen Hängen Ski fahren und freiwillig an vier verschiedenen Stationen teilnehmen: Der Slalom war sowohl für Anfänger zu bewältigen als auch für Fortgeschrittene und Profis geeignet. Fast alle probierten ihn aus. Dabei war es wichtig, das Gleichgewicht gut zu verlagern, um die scharfen Kurven fahren zu können. Den Schnelligkeitsrekord hielt Sebastian unter den Jungen mit 18 Sekunden und Isabelle unter den Mädchen mit 19 Sekunden.

An weiteren Stationen konnten wir mit Snowblades, Snowsails oder blind fahren. Bei Letzterem wurden uns die Augen verbunden und wir fuhren im Schneeflug eine kurze, abgesteckte Strecke entlang, wobei wir schätzen mussten, wo sie zu Ende war. Es war schwierig, nicht aus der Bahn zu geraten, weil man immer das Gefühl hatte, dass man fallen würde. Am besten gelang es Moritz. Snowblades sind kurze, stark taillierte Ski, auf denen wir die Gewichtsverlagerung üben konnten. Das war eine gute Vorbereitung für das Fahren von engen Kurven und das „Carving“, bei dem man sich in meist hohem Tempo und ohne Skistöcke in die Kurve neigt.

„Diese Station hat mir am meisten Spaß gemacht“, findet eine von unseren Mitschülerinnen. Die Snowsails sind große, bunte Tücher, die man an Händen und Füßen befestigt und damit den Berg hinunterfährt. „Mir hat es gefallen, weil es so geflattert hat“, erzählt Alana. Zwar bremsten die Snowsails etwas, aber es machte trotzdem viel Spaß und sah schön aus. Das Fazit unserer Klasse: An diesem letzten Tag hat es allen gut gefallen, nach Lust und Laune Ski zu fahren.

(Isabelle, Nadine, Juliane, ehemals 8d)

verantw.: Sonja Lange
Skikurs 2006 – Ab, auf die Piste!
VergrößernVom 11.02.-18.02.06 hieß es für uns, die Jahrgangsstufe 8 des Gymnasium Philippinum: Ab auf die Piste!

Am Samstag, den 11.02. trafen sich das siebenköpfige Lehrerteam (Frau Lange, Frau Dingel, Frau Rupp, Frau Ciupka-Opper, Herr Kempf, Herr Beyer und Herr Jacobi) und die ca. 90 aufgeregten Schüler mit Gepäck und Eltern um 6.40 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Georg-Gassmann-Stadion in Marburg. Hier sollte die einwöchige Reise nach Vals in Südtirol beginnen. Doch schon tauchten erste Startschwierigkeiten auf: Nur einer der beiden gemieteten Reisebusse war einsatzbereit und konnte pünktlich gegen sieben Uhr losfahren. So musste die Hälfte der Schüler auf den Ersatzbus warten, der erst um ein Uhr am Stadion eintraf.

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Während der Busfahrt schlug man sich die Langeweile, die ab und zu auftrat, mit Filmen, Büchern und Musik tot. Nachdem endlich der erste Bus an der Pension Gatterer in Vals angekommen war, wurden erst einmal die Zimmer bezogen. Und nach einem leckeren Abendbrot machten sich alle dann zum Skiverleih auf, wo sich die meisten Ski, Skischuhe, -stöcke und -helme ausliehen.

Am nächsten Morgen wurden nach dem Frühstück die Skigruppen, die von den Lehrern geleitet wurden, eingeteilt: Es gab vier Anfängergruppen, zwei für die Fortgeschrittenen und eine für die Profis.

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Als auch die Schüler, die mit dem späteren Bus angekommen waren, ihre Skiausrüstung ausgeliehen hatten, ging es, warm in Skihose und Skijacke eingepackt, bei herrlichem Wetter auf den Hang. Doch mit den klobigen Skischuhen an den Füßen und der schweren Ausrüstung über der Schulter war man, schon, bevor man gefahren war, völlig erschöpft.

Geschafft aber glücklich trafen sich dann später alle wieder beim Mittagessen. Denn auch die meisten Anfänger hatten schnell den Dreh raus und konnten die Piste hinunterbrausen.

VergrößernNach einer langen Mittagspause, in der man sich ausruhen konnte, ging das Skiprogramm dann bis um 16 Uhr weiter. Die Zeit bis zum Abendbrot vertrieb man sich mit Sparziergängen durch das kleine Dörfchen, kickern und Tischtennis spielen. Und auch abends war es nie langweilig: Wer Lust hatte, konnte Schlittschuhlaufen oder Singen, es wurde ein Fackellauf und eine Disco veranstaltet und an einem Abend kam ein Einheimischer und erzählte interessante Dinge über den Ort. Aber auch wenn es kein Programm gab, war immer etwas los. Bis zehn Uhr konnte man sich außerhalb des Zimmers aufhalten und um halb elf sollte eigentlich das Licht ausgehen – daran hielt sich jedoch niemand.

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Wer beim Skifahren noch einige Schwierigkeiten hatte, kam in die Big-Foot-Gruppe. Mit den Big Foot, die kürzer und breiter als normale Skier sind, fiel das Fahren viel leichter.

Doch leider ging diese schöne Woche bald zu Ende.

Am letzten Tag konnten auch endlich alle aus der Big-Foot-Gruppe mit Skiern fahren. Es wurde ein Slalom aufgebaut und die anderen konnten auch einmal testen, wie es sich mit Big Foot fährt. Hier waren auch die Lehrer für jeden Spaß zu haben: Sie schreckten nicht davor zurück, über selbstgebaute Schneeschanzen zu springen und sich dabei vor den Schülern auf die Nase zu legen.

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Nachdem alle wieder ihre Ausrüstung zum Skiverleih zurückgebracht hatten, sollte von jeder Klasse etwas für den bunten Abschlussabend, der nach dem Abendessen stattfinden sollte, vorbereitet werden.

Danach mussten die Koffer gepackt und das Zimmer aufgeräumt werden, damit am nächsten Morgen pünktlich die Heimreise angetreten werden konnte.

Als sich nach dem Abendessen alle im Gemeinschaftsraum versammelt hatten, konnte der bunte Abend beginnen. Für „Herzblatt“ der 8c wurde Herr Jacobi nach vorne gebeten, der sich zwischen den drei Kandidatinnen hinter der Trennwand entscheiden musste – anstatt dreier Mädchen kamen jedoch drei geschminkte und verkleidete Jungs hervor. VergrößernEine zweite Version wurde von der 8a spontan mit dem Publikum gespielt und danach wurde das Märchen „Hänsel und Gretel“ in neuer Version vorgetragen. Den Abschluss bildete eine Fotoshow, in der die verrücktesten und schönsten Momente der Skifreizeit festgehalten worden waren, und zwei Videos, die einige Lehrer und Schüler bei sagenhaften Stürzen zeigten.

VergrößernAm nächsten Morgen, nachdem alle Koffer in den Bussen und der Proviant in den Rucksäcken verstaut worden war, starteten gegen acht Uhr beide Busse in Richtung Heimat. Niemand würde so schnell den tollen Schulskikurs vergessen, auf dem jeder viel Spaß und viel gelernt hatte.

Bis auf zwei Unglückliche, die sich das Knie leicht verdreht hatten, kamen alle wohlbehalten mit ein paar blauen Flecken und Druckstellen gegen 19.15 Uhr wieder am Georg-Gassmann-Stadion an, wo sie schon sehnsüchtig von ihren Familien erwartet wurden.

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Clara Ackermann und Lena Niehues, ehemals 8c

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