Berufsbörse

Unter dem Namen Berufsbörse veranstaltet das Gymnasium Philippinum in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Ehemaligen des Gymnasium Philippinum jeweils im Januar ein besonderes Projekt zur Studien- und Berufsorientierung.

Angesichts der schwierigen Situation auf dem Arbeitsmarkt, der Engpässe an den Hochschulen und der rasanten Veränderung vieler Branchen und Berufsbilder erscheint es uns notwendig, unsere Schülerinnen und Schüler möglichst gründlich, umfassend und konkret über berufliche Perspektiven zu informieren.

Prof. Dr. Claus Vogelmeier im Beratungsgespräch

Das Projekt Berufsbörse möchte unseren künftigen Schulabgängern in lockerer Atmosphäre die Gelegenheit geben, mit Praktikern verschiedenster Berufsgruppen zu sprechen und sie nach ihren Erfahrungen im Berufsleben zu befragen. Wir halten dies für eine sehr gute Möglichkeit, die Schüler in Ihrer Entscheidung zu unterstützen.

Für die beteiligten Unternehmen schafft die Berufsbörse die Möglichkeit, künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon früh zu begeistern und für die Branche oder gar das eigene Unternehmen zu werben. Gleichzeitig bietet sie ehemaligen Philippinern und den jetzigen Eltern unserer Schüler eine Gelegenheit, die Verbindung zur Schule zu halten und zu vertiefen.


  • Die nächste Berufsbörse wird im Herbst 2017 in Kooperation mit der MLS und den Rotariern stattfinden.

Berufsbörse 2015

Die neu gestaltete Berufsbörse wurde gut angenommen.

Der gesamte Haupttrakt war für Beratungsgespräche geöffnet

Die SchülerInnen konnten sich in drei bis vier aus 30 allgemeinberatenden (z. B. Studium Plus, Universität Marburg usw.) und spezifischen beruflichen Angeboten (Ingenieurberufe, Lehramt, Jura, Medizin etc.) einwählen und sich von Repräsentanten/-innen verschiedener Institutionen und Unternehmen über ihre berufliche Orientierung informieren lassen. Über die Einwahl wurde es ermöglicht, in einer ruhigen Atmosphäre und in Kleingruppen intensivere (jeweils 30 Minuten) Gespräche zu führen als in den Jahren zuvor.

Stellwand mit Einwahlen

Schüler vor der Stellwand mit den Einwahllisten

 

Bei der Auswahl der AnbieterInnen wurde diesmal ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass sowohl erfahrene Berufstätige als auch junge, ehemalige PhilippinerInnen, die sich noch in der Ausbildung oder im Studium befinden, zur Beratung zur Verfügung stellten. Gleichzeitig haben sich einige Eltern angeboten, ihre Berufserfahrungen weiterzugeben. Herzlichen Dank hierfür!

Beratung durch Ingenieure verschiedener Fachrichtungen

Die Auswertung der Schülerbefragung hat ergeben, dass die überwiegende Mehrheit der SchülerInnen die Berufsmesse befürwortet und mit dem Angebot zufrieden bzw. sehr zufrieden war.

Am meisten wurde kritisiert, dass die Veranstaltung abends liege. Diese Kritik ist insofern nachvollziehbar als die SchülerInnen gerade an diesem Tag lange Unterricht hatten. Dies wird beim nächsten Mal stärker zu berücksichtigen sein.

Bisweilen wurde bemängelt, dass nicht alle Einwahlwünsche berücksichtigt werden konnten.

 

Steffen Maier

Anonyme Schülerkommentare aus den Rückmeldungen („Mein Fazit“):

„Wenn man einen Kurs hatte, für den man sich tatsächlich interessiert, war es, denke ich, eine gute Idee.“

 

„Mir hat es sehr gut gefallen.“

 

„Besser als erwartet, positiv überrascht.“

 

„Zwei der drei belegten Workshops haben mich gut informiert und mir teilweise gezeigt, wie es weitergeht.“

 

„Insgesamt sehr gelungen. Vielleicht besser mit Hochschultagen abstimmen, damit man nicht mehrmals das Gleiche wählt und so größere Übersicht erhält.“

 

„Der Abend hat sich für mich gelohnt.“

 

„Mir hat die Berufsbörse recht gut gefallen, jedoch sollte diese nicht abends stattfinden, da es so zu Terminproblemen kommt und so andere Dinge zu kurz kommen.“

 

„Informativ, jedoch herrscht ein wenig Zeitnot.“

 

„Insgesamt eine gut organisierte Veranstaltung. Für mich persönlich jedoch nicht hilfreich.“

 

„Unnötig.“

 

„Hilft, um sich zu orientieren und einen Überblick über die verschiedenen Berufsmöglichkeiten zu erhalten.“

 

„Nicht viel Neues erfahren, wäre nicht notwendig gewesen.“

 

„Durch das breite Angebot war es gut möglich, sich in ruhiger Atmosphäre über sehr Verschiedenes zu informieren.“

 

„Für sowas hätte ich nicht den Serienstart von Flash verpassen sollen…“

 

„Insgesamt war es meiner Meinung nach sehr gut, da es durch die kleinen Gruppen gut möglich war, viele individuelle Fragen zu stellen.“

 

„Es wäre besser gewesen, wenn sich die Schüler spontan zu den Veranstaltungen gehen können und sich nicht vorher einwählen.“

 

„Insgesamt eine hilfreiche, abwechslungsreiche Veranstaltung mit vielseitigen Möglichkeiten. Nur schade, dass so spät war (11 Stunden + Veranstaltung).“

 

„Es ist eine gute Entscheidung gewesen, es in kleinere Gruppen aufzuteilen.“

 

„Insgesamt viele Eindrücke gesammelt, auch gut mal mit ehemaligen Schülern zu sprechen, die z. B. Duales Studium wirklich gemacht haben.“

 

„Ich habe einen guten Einblick bekommen, wodurch ich abwägen kann, was ich in Zukunft auf keinen Fall machen will und was ich mir schon eher vorstellen kann. Ich wäre gerne noch in andere Kurse gekommen, um diese Berufe auch abwägen zu können.“

 

„Auf jeden Fall beibehalten. Bandbreite war sehr gut. Insgesamt informativ und hilfreich.“


Berufsbörse 2013

32 Arbeitgeber und Berater informierten am 29.01. die Q1 über Unternehmen, Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.

Besonders gefragt waren die Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, die zusätzlich zum eigenen Beratungsstand Vorträge zu den Themen „Allgemeine Fragen zum Studium (Bewerbung, Finanzierung, etc.)“ und „Bewerbung um Ausbildung und duale Studiengänge“ hielten. Zudem herrschte reges Interesse bei den Anbietern der Freiwilligendienste sowie den Repräsentanten der Universitäten. Aber auch alle anderen Stände waren sehr gut frequentiert.

 

Berufsbörse 2013

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Neu war in diesem Jahr, dass mit Karsten Hampel, Max Brazel und Peter Vogel auch drei ehemalige Schüler den Oberstufenschülern als Ansprechpartner zur Verfügung standen. Zum großen Zulauf zu ihnen mag beigetragen haben, dass die Hemmschwelle sie anzusprechen niedriger lag als bei anderen Anbietern. Zudem konnten die Studenten die Äußerungen der Universitätsvertreter aus ihrer Sicht ergänzen und gegebenenfalls relativieren.

 

Eine zweite Neuerung, die positiv aufgenommen wurde, bestand darin, dass erstmals Lehrer im Vorbereitungsdienst über ihre Erfahrungen gesprochen haben, wodurch bei dem ein oder anderen Schüler ein neuer Blick auf den Lehrerberuf fiel.

 

Das Gymnasium Philippinum bedankt sich bei allen Anbietern, die an der Berufsbörse teilgenommen und zu ihrem Erfolg beigetragen haben und hofft, den ein oder anderen in zwei Jahren wieder begrüßen zu dürfen.

 

Teilnehmerliste:

Academy of Visual Arts, Frankfurter Akademie für Kommunikation und Design, Frankfurt/Main
artec architekten
Bundesagentur f. Arbeit, Marburg
CSL Behring GmbH
Der Paritätische Hessen
Deutsches Rotes Kreuz, Schwesternschaft Marburg e. V.
Deutsches Rotes Kreuz Volunta gGmbH
Deutsches Rotes Kreuz, Rettungsdienst Mittelhessen
Elisabeth von Thüringen Akademie für Gesundheit
Fachbereich Komparatistik, Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Philipps-Universität Marburg
Ferrero Ohg mbH, Stadtallendorf
Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf
Gemeinschaftspraxis Dres. Kauka u. Steinfeld, Stadtallendorf
Hit Radio FFH, Mittelhessen
Institutsambulanz/Poliklinik, Marburg
Internationaler Bund Marburg e. V.
Kreiswehrersatzamt Wetzlar
Marburg Tourismus und Marketing GmbH
Polizeipräsidium Mittelhessen
Provadis GmbH
Rechtsanwälte Kelz & Partner
Rudolf-Klapp-Schule, Marburg
Sparkasse Marburg-Biedenkopf
St. Elisabeth-Verein e. V., Marburg
Staatsanwaltschaft Marburg
StudiumPlus, Wetzlar
Technische Hochschule Mittelhessen
Universität Siegen
Viessmann Werke GmbH & Co KG, Allendorf/Eder
Zentrum f. Lehrerbildung, Philipps-Universität Marburg
Zentrum für Freiwilligen-, Friedens- und Zivildienst


 

Berufsbörse 2011

Alle zwei Jahre findet für die Jahrgangsstufen 12 und 13 am Gymnasium Philippinum eine Berufsbörse statt, die den Schülern die Möglichkeit bieten soll, sich über Studiengänge und Berufe zu informieren.

So konnten die angehenden Abiturienten dieses Jahr am 25. Januar von 8.00 bis 11.30 Uhr an rund 20 Informationsständen Fragen stellen und sich beraten lassen.

 

Zeitgleich wurden zwei Vorträge angeboten, die über Strategien zur Bewerbung um Ausbildung und Studium informieren sollten.

 

Von Medizin, Jura und Psychologie bis hin zu Tourismus, Medien, Sozialwesen und einigen anderen, lies sich ein vielfältiges Angebot an Berufsfeldern vorfinden.

 

Für Schüler, die an Überbrückungsmöglichkeiten nach dem Abitur interessiert waren, boten die Freiwilligen-Agentur Marburg und der Internationale Bund e. V. Marburg Informationen für ein Freiwilliges Soziales Jahr an, wie auch die DRK Marburg über Zivildienst und FSJ im Rettungsdienst informierte. Die Informationsbroschüren und Erfahrungs-berichte zum FSJ wurden von einigen Schülern sehr positiv bewertet.

 

Wer noch keinen Traumberuf vor Augen oder keine Idee für einen Studiengang hatte, konnte die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit, für die stellvertretend Herr Losse anwesend war, oder die Studienberatung der Universität Siegen nutzen.

 

Für einige Schüler bestätigte sich an diesem Vormittag ihr Berufswunsch, andere waren sich nach der Berufsbörse sicher, was sie auf keinen Fall studieren möchten und viele andere verließen das

Kultidrom mit eher verwirrtem Gesichtsausdruck, weil sie nach drei Stunden Informationsflut die Orientierung im Studiums- und Berufsdschungel verloren hatten.

 

Die meisten beurteilten die Berufsbörse letztendlich aber als sinnvoll und interessant, weil sie Anregungen für die Zukunft und teilweise individuelle Beratungen erhielten. Jedoch müsse man sich schon vorher konkrete Fragen überlegen, um zufriedenstellende und hilfreiche Antworten zu erhalten, meinte ein Schüler der Jahrgangsstufe 12.

 

Andere Stimmen ließen vernehmen, dass das Angebot hätte größer sein können, weil manche Wunschberufe nicht vertreten gewesen seien und die Berufsbörse sie somit nicht weitergebracht hätte. Ihr Verbesserungsvorschlag für zukünftige Veranstaltungen dieser Art sei eine Erweiterung des Angebots.

 

Die eingeladenen Berufsvertreter waren erfreut über das rege Interesse der Schüler und lobten die gute Organisation der Veranstaltung und die Verpflegung mit belegten Brötchen, welche die Löcher einstweilen stopften, die ihnen die Schülern in den Bauch fragten.

 

Ein großer Andrang herrschte unter anderem beim Stand des Radiosenders FFH, an dem Frau Kolb über das Berufsfeld Medien und Rundfunk informierte. Sie betonte, dass sie die Kooperation mit Schulen und Angebote, wie eine Berufsbörse, als sehr wichtig betrachte, auch aus eigennützigen Gründen, weil sich so eine gute Möglichkeit biete, zukünftige Praktikanten zu gewinnen.

 

Am Ende des Vormittages profitierten also beide Seiten von der Berufsbörse, die den Schülern zwar kein Erfolgsrezept für einen Berufsweg – sofern es ein solches überhaupt gibt–, aber doch eine erste Orientierung bieten konnte und dazu aufforderte, sich darüber hinaus selbstständig zu informieren.

 

Sarah Zitterbarth

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