FSJ

Philippinum sucht FSJ-Bewerberin / -Bewerber für FSJ im Sport !!

Stellenausschreibung:

Die Fachschaft Sport des Gymnasium Philippinum sucht jedes Schuljahr eine(n) an Sport interessierte(n) Bewerber(in), der/die gerne mit Jugendlichen zusammen arbeitet und jüngere Schüler betreut.

Interesse?

Dann melde dich schriftlich bei Herrn Jacobi.

Noch unsicher, ob das etwas für dich ist?

Dann lies erst einmal folgende Erfahrungsberichte.


Erfahrungsbericht 2012/2013

Nach der 13ten Klasse und einem bestandenen Abitur mit Sport als viertem Prüfungsfach, überlegte ich mir, wie ich die Zeit bis zum Studium (Lehramt) sinnvoll nutzen und mich hinsichtlich dieses Studienganges noch weiter orientieren könnte.

Der Zufall und das mir bekannte Georg-Gassmann-Stadion in Marburg, mit dem dortigen Sitz des Kreissportamtes, brachten mich auf die Idee, mich dort nach Möglichkeiten eines Praktikums oder eines Freiwilligen Sozialen Jahres zu erkundigen.
Tatsächlich wurde für das Gymnasium Philippinum noch ein/e FSJler/in gesucht. Ich bewarb mich, bekam die Zusage und bin ab dem neuen Schuljahr 2012/13 integriert in einem tollen Lehrerteam.

Ich begleitete die Sportlehrer in ihren Unterrichtsstunden, nehme an den Spielen teil, gebe Hilfestellungen bei den verschiedenen Übungen, unterstütze die kleineren Kinder und helfe beim Ab- und Aufbau der Geräte mit.
Das Philippinum unterstützt sportinteressierte Schüler, indem es in der Mittagspause die Sporthalle zur Verfügung stellt. Die Aufsicht hierfür übernimmt der/die FSJler/in zusammen mit einem Lehrer.
Eine weitere Aufgabe besteht in der Beteiligung und Unterstützung des Marburger Basketballvereins (BC Marburg) und die dortige Talentfördergruppe (TFG).

Als begeisterte Tennisspierlerin bot sich mir noch die Möglichkeit, durch die Befürwortung und die Unterstützung des Lehrerteams und des TV Marburg, eine eigene Tennis AG zu gründen. Die AG fand guten Zuspruch und es nehmen durchschnittlich zwischen 12-16 Schüler teil. Mit Unterstützung des Tennistrainers vom TV Marburg trainiere ich jeden Freitag von 13:30-15:00 die an Tennis interessierten Schüler. Der Höhepunkt der AG war die Wettkampfteilnahme an Jugend trainiert für Olympia in Melsungen.

Für all diejenigen, die auch später noch Sportgruppen trainieren wollen, gibt es während des sozialen Jahres die Möglichkeit die Übungsleiterlizenz C im Breitensport zu erwerben. Während des Jahres nimmt man an fünf Wochenseminare in der Sportjugend in Wetzlar teil. Die Inhalte, welche dort gelehrt werden, sind fester Bestandteil der Übungsleiterlizenz. Durch eine schriftliche Ausarbeitung und eine praktische Prüfung kann man die Lizenz erwerben.

Für mich ist das Freiwillige Soziale Jahr eine Wissens- und Erfahrungsbereicherung. In dem Jahr sammelt man nicht nur Erfahrungen in der Betreuung und im Umgang mit Kindern/ Jugendlichen, sondern lernt selbst noch einiges in den einzelnen Sportarten dazu.

Katharina Rauhut


FSJ am Philippinum (2011/2012)

Schon nach meinem Vorstellungsgespräch war ich von der FSJ-Stelle am Philippinum überzeugt. Die beschriebenen Aufgaben und Einsatzbereiche entsprachen meinen Vorstellungen als sportbegeisterter Abiturient.


Als aktiver Fußballer und Skirennläufer war ich auf der Suche nach neuen Erfahrungen als Trainer, Lehrer und Übungsleiter. Auch die Möglichkeit eine Übungsleiterlizenz für Breitensport innerhalb der FSJ Seminaren zu erwerben, kam für mich wie gerufen.

Nach dem Einführungsseminar in Frankfurt und den ersten 6 Wochen an der Schule kann ich meinen ersten Eindruck nun mehr als nur bestätigen.

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Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen im Sportunterricht und in den „Bewegten-Pausen“ sowie in den Talentaufbaugruppen des BC Marburg ist stressfrei, interessant und macht Spaß. Vor allem aber sind es die damit verbundenen Erfahrungen und Hintergründe, die mich beeindrucken, verändern und von denen ich schon jetzt profitieren konnte.

All das, eingerahmt in ein wirklich nettes und kompetentes Team aus „Kollegen“, Trainern und anderen FSJlern, bietet perfekte Bedingungen für weiter lehrreiche Monate am Philippinum.

26.09.11 Florian Dross


FSJ am Philippinum (2010/2011)

Mein Name ist Lukas Kurz, ich komme aus dem kleinen Dorf Schönbach und absolviere ein FSJ im Sport am Gymnasium Phillipinum.

Sport spielt in meinem Leben eine wesentliche Rolle, ich spiele aktiv Fußball und trainiere in meiner Freizeit eine Jugend-Fußballmannschaft.

Meine drei Hauptaufgaben in der Schule sind zum einen, dass ich bei verschiedenen Klassen, von der Jahrgangsstufe 5-13, den Sportunterricht begleite. Zum anderen betreue ich die „Bewegte Mittagspause“, die von Montag bis Donnerstag in der 6. und 7. Stunde stattfindet und an der alle Schüler, die in dieser Zeit frei haben, teilnehmen dürfen. Meine dritte Aufgabe besteht in der Betreuung der Fußball AG sowie der Basketball AG. Dies geschieht gemeinsam mit einem Lehrer.

Da das Phillipinum eng mit dem BC Marburg zusammen arbeitet, habe ich auch dort eine Aufgabe. Ich trainiere dort die U10 und die U12/2 zusammen mit dem Basketballcoach David Irnich, das bedeutet zwei Trainingstermine unter der Woche und an manchen Wochenenden Basketballtuniere mit den Jungs.

Lukas Kurz


Mein Freiwilliges Soziales Jahr am Philippinum (2009/2010)

2009 war es soweit – endlich Abitur und fertig mit der Schule!

Jedoch wusste ich noch gar nicht, ob ich dann eine Ausbildung oder ein Studium anfangen möchte. In einer Studien- und Berufswahlberatung wurde ich dann auf ein Freiwilliges Soziales Jahr im Sport aufmerksam gemacht. Das ist ein einjähriges Bildungs- und Orientierungsjahr, das von der Sportjugend Hessen als Träger angeboten wird. In diesem Jahr bekommt man einen Einblick ins Berufsleben und zudem wird das Engagement und die Übernahme von Verantwortung gefördert. Das hat mich sehr angesprochen und ich begann mich in der Umgebung bei verschiedenen Vereinen zu bewerben. Eine Liste mit Einsatzstellen konnte ich auf der Homepage der Sportjugend Hessen finden.

Zu meiner Freude wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch an das Gymnasium Philippinum eingeladen und konnte einen Dreiecksvertrag zwischen der Sportjugend Hessen, dem Philippinum und mir unterschreiben. Als FSJlerin habe ich eine 38,5 Stundenwoche und bekomme 300 Euro Taschengeld. Neben der Arbeit in Schule oder Verein nimmt man an Seminaren teil, wo man auch andere FSJlerInnen kennen lernt und wir gemeinsam eine pädagogische Begleitung bekommen, Erfahrungen austauschen und eine Persönlichkeitsbildung und sportpädagogische Qualifikation erfahren. Auf diesen Seminaren kann man auch kostenlos eine Lizenz zum Übungsleiter im Breitensport absolvieren.

Am Phille habe ich folgende Aufgaben: unter der Woche begleite ich einige SportlehrerInnen in ihren Unterricht, hospitiere und übernehme auch eigenständige Stundenteilen, wie z.B. das Aufwärmen. Nachmittags stehen dann die Basketball-Talentaufbaugruppen, AG’s, als auch die „Bewegte Mittagspause“ auf meinem Plan. Ich beteilige mich aber auch an Wandertagen, diversen Organisationen, Wettkämpfen, Bundesjugendspielen, dem Schulskikurs und konnte sogar als Begleitperson mit nach Schottland fahren.

Das Phille ist zum ersten Mal Einsatzstelle für ein FSJ im Sport und steht in Kooperation mit dem BC Marburg. Der Basketballsport ist stark an der Schule vertreten und ich werde fast täglich mit diesem Sport konfrontiert. Ich war erst totale Basketballanfängerin, habe aber schon in den ersten Monaten viel über Basketball gelernt und selbst Interesse zu diesem Sport entwickelt.

Ein FSJ im Sport kann so ziemlich jeder machen, der daran interessiert ist mit Kindern und Jugendlichen zusammenzuarbeiten und Spaß an Spiel, Sport und Bewegung hat. Es wird anerkannt als Wartesemester bei der ZVS (Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen) und kann anstelle eines Zivildienstes von anerkannten Kriegsdienstverweigerern absolviert werden.

Meine Erwartungen von dem FSJ sind, dass ich selbstsicherer vor Gruppen auftreten kann. Außerdem möchte ich meine sportspezifischen Kenntnisse erweitern. Mir gefällt mein FSJ sehr gut und ich bin mir sicher, dass sich meine Erwartungen erfüllen werden.

Ich empfinde es als sehr positiv, an einer Schule eingesetzt zu sein, weil ich hier aus vielen verschiedenen Bereichen Erfahrungen sammeln kann und es sehr abwechslungsreich ist. Schulen sind für mich kein fremdes Gebiet und ich fühle mich nicht wie ins kalte Wasser geschmissen. Außerdem habe ich hier sehr nette Kollegen und Kolleginnen, mit denen ich mich gut verstehe.

Ich freue mich auf die kommenden Monate und Aufgaben, die für meinen weiteren Lebensweg sicher nützlich sein werden.

Isabelle Ehegötz

Weitere Informationen:

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