Sozialpraktikum

Sozialpraktikum

Seit dem Schuljahr 2006/07 wird in der neunten Jahrgangsstufe am Gymnasium Philippinum ein Sozialpraktikum durchgeführt, um so den Schülern die Möglichkeit zu geben, in begrenztem Rahmen einer sozial verantworteten Tätigkeit nachzugehen, vielfältige Erfahrungen zu sammeln und darüber zu reflektieren.

Nach ausführlichen Diskussionen in den Fachkonferenzen Religion und Ethik sowie einer breiten Zustimmung in der Gesamt- und Schulkonferenz ist der Beschluss zu dieser Neuerung an unsrer Schule gefasst worden.

Die konkrete Umsetzung erfolgt nach folgenden Gesichtspunkten:

In der Regel begrenzt auf das zweite Halbjahr der Stufe 9 sollen die Schüler ca. 20 Stunden in sozialen Einrichtungen, in ehrenamtlichen Bereichen in ihrer Freizeit kostenlos helfen. Von Februar bis Juni/Juli wären das etwa eine Stunde/Woche. Die Stunden können aber auch zu Blöcken zusammengefasst werden.

Die Suche und Wahl der Praktikumsplätze sollen die Schüler eigenverantwortlich übernehmen, eine Hilfe durch die Schule wird selbstverständlich angeboten. Mögliche Tätigkeiten sind Arbeiten in Kindergärten, in Altersheimen, bei Kirchengemeinden, in Sportvereinen, in der Nachbarschaftshilfe für ältere Menschen usw. Bei der Wahl der Praktikumsplätze werden keine allzu engen Grenzen gezogen werden. Unter bestimmten Bedingungen sind auch Gruppenpraktika denkbar.

Bereits ausgeübte ehrenamtliche Tätigkeiten können anerkannt werden.

Die Vorbereitung und Auswertung des Sozialpraktikums wird an den Religions- und Ethikunterricht der Jahrgangsstufe 9 angebunden. Zum einen ergeben sich Anknüpfungspunkte durch den Lehrplan. Zum anderen gibt der Religions- und Ethikunterricht Raum und Möglichkeit für Reflexionen sozialen Handelns.

Die Schüler sollen in Form einer Präsentation ihr Sozialpraktikum im Unterricht vorstellen, darüber hinaus sind Ausstellungen für die Schulöffentlichkeit oder kleinere Vorträge für andere Klasse (z.B. Stufe 8) und Eltern denkbar.

Jeder Schüler lässt sich seine Tätigkeit von der jeweiligen Einrichtung/Person bescheinigen, zusätzlich sind ‚Zeugnisse‘, Dankschreiben etc. möglich, die z.B. auch für spätere Bewerbungen genutzt werden können.

Das Praktikum ist zwar verpflichtend für alle Schüler der Jahrgangsstufe 9, die zeitliche Belastung ist aber eher gering und der mögliche Ertrag an Erfahrungen, Erwerb von Kompetenzen, Einsichten scheint so hoch, dass dies den Schülern zugemutet werden kann.

Mögliche Praktikumsstellen:

  • Seniorenheime
  • Kindergärten
  • Sportvereine
  • Krankenhäuser
  • Jugendgruppen (z.B. CVJM)
  • Umweltschutz-Gruppen (z.B. BUND, Naturfreunde)
  • Freiwilligen-Organisationen (z.B. Volunta)

 

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