Monatliche Archive: Februar 2012

1. und 2. Preis bei Jugend forscht!

 

In der Regionalrunde „jugend forscht“ für den Bereich Mittelhessen gewann Lena Scharrenberg einen 2. Preis im Fach Physik und Frederic Alberti einen 1. Preis im Bereich Mathematik / Informatik. Frederic hat sich damit für die Landesrunde am 15. März in Darmstadt qualifiziert.


Frederics Poster, welches seine zentralen Überlegungen zum Thema „Wahrscheinlichkeitstheoretische Betrachtung über das Mehrheitswahlrecht und das Manipulieren von Wahlen“ wiedergeben, können Sie sich hier als PDF-Datei anschauen.


Eine Bildershow des Events finden Sie an dieser Stelle.

„X „

„X“ – eine Eigenproduktion (DS-Kurs El Houari)



Klicken Sie auf das Plakat, um die Bilder zur Vorstellung zu sehen!


X



Inhalt:


Sie steht am Abgrund, will sich das Leben nehmen. Wer ist diese Person? Wie konnte es so weit kommen?


Die Geschichte, die wir  erzählen, spielt an einer ganz  gewöhnlichen Schule, handelt von ganz gewöhnlichen Menschen, die verschiedener nicht sein könnten – doch eines verbindet sie alle: eine allgemeine Hoffnungslosigkeit. Von außen betrachtet scheint die Welt noch in Ordnung, doch hinter der Fassade offenbart sich das große Nichts: Ohnmacht, Einsamkeit, Leere. Führt denn kein Weg aus dieser Sackgasse? Sind die  Menschen unfähig, aufeinander zuzugehen?


Wie die Variable X ist die  Person auf der Brücke austauschbar. Jeder von uns kann sich in einer solchen Situation wiederfinden, wenn der soziale Rückhalt wegbricht.


Der Mensch muss dem Menschen zuerst ein Mensch sein!

Podiumskonzert I


Sie haben das erste Podiumskonzert besucht und sind enttäuscht, dass bisher nur Bilder vom zweiten zu sehen waren?


Dank der Bilder von Herrn  Knoke können Sie sich jetzt  auch noch einmal  das erste Podiumskonzert vergegenwärtigen.


Viel Vergnügen!

Phille-Basketball-Teams on Canada-Tour III + IV

 

Freitag 03.02.2012

Jeder Tag ist ein Endspieltag…..um in das Finale des St. Jo`s Turnier zu kommen!


Der vorletzte Tag in Edmonton begann sonnig; klarer Himmel bei Temperaturen leicht unter dem Gefrierpunkt sorgten für gute Laune. Gute Laune auch bei Coaches und Management, denn die „Krankenrate“ war an diesem Morgen gleich Null, der Virus besiegt, alle einsatzfähig, los geht`s!


Die Spielzeiten für unsere Teams waren auf 12 und 14 Uhr angesetzt, sodass erst in den Gastfamilien, die sich so herzlich um unsere Kids kümmern, ordentlich gefrühstückt werden konnte, bevor es zu den Teambesprechungen in diee St. Joseph High School ging, bei denen Patrick den Jungen und später Jenny bei den Mädchen die letzten taktischen Instruktionen gaben. Für die Jungs stand die schwieriger Aufgabe auf dem Programm, denn Archbishop O`Leary wurde im Vorfeld als Turnierfavorit gehandelt und steht im Ranking in der Provinz Alberta mit in der Spitze.


Vom Sprungball an wurden die Philippiner enorm unter Druck gesetzt und es blieb kaum Zeit einmal Luft zu holen, so physisch stark waren die O`Leary Boys. Reichte die Konzentration der Phille Boys am Anfang noch aus, um die wichtigen Anweisungen ihres Coaches umzusetzen, so schwand die Konzentration mit fortlaufender Zeit immer mehr, man rieb sich oft in Einzelaktionen auf, die zu Ballverlusten oder „schlechten Würfen“ führten, die von den eingespielten Jungs aus Sherwood Park gnadenlos zum Fast Break spiel und einfachen Punkten genutzt wurden. Auch die Phille-Mädels schafften es durch intensive Anfeuerung von den vollbesetzten Zuschauerrängen nicht, die Jungs „aufzuwecken“.


Keiner der Spieler konnte Normalform aufzeigen, sodass O`Leary manchmal sogar ohne Gegenwehr zu Punkten kam. 45:83 hieß es am Ende, eine bittere Niederlage, die zwar dem Spielverlauf entsprach, bei einer besseren Leistung der Marburger aber deutlich niedriger hätte ausfallen können.


Coach Unger musste seine Jungs nach dem Spiel aufbauen, hielt aber berechtigter Weise nicht konstruktive Kritik zurück. Das gute an solch einem Turnier ist, dass man schon am darauffolgenden Tag zeigen kann, was man wirklich „drauf“ hat. Darauf schwor er sein Team ein, das bis auf den an der Hand verletzten Max Stein in Bestbesetzung im „kleinen Finale“ um die Bronzemedaille am Samstag um 16 Uhr antreten kann. Der dritte Platz in solch einem gut besetzten Turnier wäre einen großen Erfolg für unser Jungenteam.


16 Uhr: Sprungball in der „Father Troy Gym“: Gymnasium Philippinum Senior Girls vs. St. Franzis Xavier Edmonton stand auf dem Spielplan. Keines der beiden Teams war in der Favoritenrolle, Marburg hatte Austin O`Brian am Vortag klar geschlagen, St. Francis die hoch eingeschätze Mannschaft aus Calgary knapp mit 61:58 überraschend besiegt und für eine kleine Überraschung gesorgt.


Von Coach Jenny Brauer sehr gut eingestellt zeigten die Phille Girls von Anfang an, wo sie hinwollten: In´s Finale! Mannschaftlich geschlossen wurden gute Wurfpositionen heraus gespielt, hervorragend verteidigt, lediglich im Reboundverhalten hatte die „Chefin“ Kritik anzumerken. Kontinuierlich wurde der Vorsprung ausgebaut, alle Spielrinnen gaben ihr Bestes und trugen zum eindeutigen 64:40 bei. „Finale, Finale, ohohoho“ klang es von den Zuschauerrängen…


auszeit

 

Es geht also um Bronze und Gold beim sehr gut organisierten St. Joseph´s Father Troy Tournament, Spannung pur ist angesagt, die Mädchen wollen erstmals den Turniersieg mit nach Hause nehmen und werden voll motiviert und äußerst konzentriert ans Werk gehen. Das Gleiche gilt auch für die Jungs, die vom Vortag her noch einiges „gut zu machen“ haben, sie wollen Bronze!

Nach den Spielen gingen Jungs und Maedchen noch gemeinsam Nudeln essen, um die Kohlehydratdepots wieder aufzuufuellen. Damit war der Tag aber noch nicht gelaufen, anschliessend ging es noch zum College Spiel von NAIT gegen Grant McEwan, fuer die Coach Jenny waehrend ihrer Studienzeit in Edmonton gespielt hatte.

Ab 20 Uhr stand dann noch der Tournament Dance an, bei dem die internationale Voelkerverständigung intensiv gepflegt wurde…..


Samstag 04.02.2012

Das Turnier ist zu Ende, das Projekt Intercontinental Schoolbasketball Canada 2012 noch nicht! Die Enttäuschung stand den Jungen und Mädchen ins Gesicht geschrieben, als sie mit hängenden Köpfen nach ihren Endspielen das Feld verließen – Jungen gegen Red Deer 53:64 und Mädchen gegen Archbishop Jordan 53:61 -, aber letztlich auch 4. und 2. Platz in einem Turnier, das als eines der am besten besetzten in Canada gilt!


UNGLAUBLICHE Stimmung in der Endspielhalle, erzeugt von den Jungen und Mädchen des Gymnasium Philippinum, die auch die vielen anwesenden kanadischen Zuschauer zum Mitmachen anhielt. Fangesänge vom feinsten trieben die Teams immer wieder an, ließen sie sprichwörtlich nicht zur Ruhe kommen, denn die Kraft und Konzentration fehlten am Ende, die Virusschwächung trat im dritten Spiel innerhalb von drei Tagen nun deutlich zum Vorschein.


Die Jungen konnten lange Zeit mit der Mannschaft aus Red Deer mithalten, kämpften um jeden Ball, ließen aber auch phasenweise mannschaftliche Geschlossenheit ein wenig vermissen. Der vierte Platz ist angesichts des sehr starken Teilnehmerfeldes aber dennoch ein schöner Erfolg für die Philleboys, die in die Herzen der einheimischen Fans eingeschlossen wurden, da sie durch immer neue Fangesangsvarianten zu einer noch nie beim Father Troy Turnier da gewesenen Stimmung beitrugen. Turnierdirektor Jay Marrow war begeistert!


Unsere Mädchen gingen ersatzgeschwächt in das Endspiel, der Virus war zurück, zwei Leistungsträgerinnen konnten zwar spielen und mit dafür sorgen, dass das Spiel 35 Minuten lang offen war, am Ende fehlten aber Kraft und Kondition, um zum ersten Mal das Father Troy Turnier gewinnen zu können.


Die Viertelspielstände sprechen eine deutliche Sprache: 12:15 nach dem ersten, 31:25 zur Halbzeit, 40:37 nach 30 Minuten und 53:61 am Ende…..das letzte Viertel ging 13:24 für die Jordan Mädchen aus. Marburg war ausgebrannt und kraftlos, konnte vor allem gegen die kräftigen Gegenspielerinnen im Rebound nicht mehr dagegenhalten, schade, mit einem fitten Team wäre der Sieg möglich gewesen.


Aber bitte kein wenn und aber, der zweite Platz ist ein toller Erfolg unserer Mädchen, die mit standing ovations der vielen Zuschauer die Silbermedaille in Empfang nahmen.

 

Sonntag morgen um 07:30 Uhr geht es zum letzten Highlight des Projektes weiter nach New York….

Phille-Basketball-Teams on Canada-Tour II

 

Donnerstag 02.02.2012

Kräfte bündeln war angesagt, Kräfte mobilisieren ebenso, nach der doch ausgeprägten Viruswelle! Nach den Teamfotos …..

 
jungs
 maedchen
 
 
…machten sich beide Teams auf besondere Art und Weise warm…

 

 

uebung


Das Turnier konnte also endlich beginnen: Donnerstag, 02.02.2012, 12:05, Einmarsch der Mannschaften. Es war schon ein erhabenes Gefühl von den ueber 700 Zuschauern frenetsich empfangen zu werden, die kanadische Nationalhymne zu hören und auch noch das Eröffnungsspiel machen zu dürfen!

 

rede

 


Aufgeregt und nervös starteten unsere Jungs gegen die gastgebende St. Joseph Highschool, die natürlich von ihren eigenen Fans enorm unterstützt wurden. Die Philippiner fanden aber von Minute zu Minute über eine druckvolle Verteidigung zu ihrem Spiel, Coach Patrick Unger hatte seine Jungs sehr gut eingestellt. So ließen sie nichts anbrennen und gewannen aufgrund der guten Verteidigungsleistung verdient mit 55:45. Max Schwarzkopf zeigte im Angriff eine gute Leistung und trug sich mit 20 Punkten in die Korbschützenliste ein. Im Halbfinale am Freitag Mittag wird das Jungenteam sich aber erheblich steigern müssen, um gegen den Turnierfavoriten, die Archbishop O Leary High School , bestehen zu können.

Die Mädchen traten noch überzeugender auf und ließen der Mannschaft der Austin O Brian High School aus Edmonton nicht den Hauch einer Chance. Sehr gute Verteidigung war der Schlüssel zum Erfolg, gab dem Gegner nie eine Siegeschance und erlaubte es Coach Jenny Brauer vor allem auch den jüngeren Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Am Ende stand ein ungefaehrdeter 84:38 Erfolg fuer die Philippinerinnen auf der Anzeigentafel, ein Sieg, der aufgrund der guten Verteidigungsleistung auch in dieser Höhe verdient war. Allerdings muss sich das Reboundverhalten der Marburgerinnen noch deutlich verbessern, um im Halbfinale gegen die St. Francis Xavier High School, die überraschend mit 61:58 gegen St. Francis aus Calgary gewonnen hatte, siegreich zu bleiben.

Kim Winterhoff wurde aufgrund ihrer guten Verteidigungleistung, ihrer Übersicht im Angriff und ihrer Scorerqualitäten (19 Punkte) von Coach Jenny Brauer mit dem Teamkranich ausgezeichnet:

 

preis

Schaun mer mal……….wie der Halbfinaltag am Freitag verläuft, die Chancen stehen bei beiden Teams 50:50, es wäre ein Traum, wenn beide Phille Teams in die Endspiele einziehen könnten…..

Großes Interesse zeigte auch das Fernsehen, das Coach Jenny Brauer intensiv über unser Projekt Intercontinental School Basketball Canada 2012 befragte und im lokalen Sender ausführlich darüber berichten will, da es ihrer Meinung nach ein außergewöhnliches Projekt darstelle und Nachahmer auch in Canada finden sollte.

 

interview

Gute Nacht, wir müssen ins Bett, wollen morgen fit sein!

Phille-Basketball-Teams on Canada-Tour


Freitag 27.01.2012

Am frühen Freitag morgen des 27. Januar ließ es sich der hessische Finanzminister Dr. Schäfer nicht nehmen, die beiden Basketball-Schulmannschaften des Gymnasium Philippinum am Frankfurter Flughafen zu verabschieden und ihnen viel Glück und Erfolg zu wünschen. Unterstützung erhielt er dabei von Schulleiter Wolf-Dieter Stein und einigen Eltern, die ihre Schützlinge zum Flughafen gebracht hatten. Der Abschluss des einzigartigen Schulprojekts „Intercontinental-School-Basketball-Canada 2012“ konnte beginnen, nachdem sich die Schülerinnen und Schüler am Abend zuvor die letzten „Dollars“ bei der Sportlerwahl im Kaufhaus Ahrens als freundliche Servicekräfte verdient hatte.

10:00 Abflug nach Toronto, dort 90 Minuten Zeit zum Umsteigen, 14:00 Weiterflug nach Calgary, Sicherheitscheck, Weiterfahrt mit dem Bus nach Banff in die Rocky Mountains, geplante Ankunft im Hotel Ptarmigan Inn gegen 18:30 Uhr.  Geminsames Abendessen war schon bestellt. Es hätte so schön sein können…..

Aber es kam anders: Eine Stunde Wartezeit in Frankfurt auf dem Rollfeld wegen hohem Flugaufkommen, nach dem Start (11:00 Uhr) starker Gegenwind aus Westen, sodass sich die Flugzeit verlängerte. Ankunft Toronto 13:55 Uhr Ortszeit (!).%% Uhr MEZ)! Die Flugbegleiter hatten uns Hoffnung gemacht, dass der Anschlussflieger auf unsere Gruppe mit 31 Personen warten würde……denkste! 

An dem Gepäckförderband wurden schnell die Koffer gegriffen, da man noch durch den Zoll musste. was in Canada recht zeitaufwendig ist. Aber auch dazu kam es nicht gleich, da Nici Schmidt´s Koffer nicht da war und erst eine Verlustmeldung bei AIR CANADA aufgegeben werden musste. Also wieder warten. Flieger weg, Koffer weg, Stimmung trotzdem gut!

AIR CANADA buchte uns auf den nächsten Flug um 18:30 Uhr  (Samstag 1:30 Uhr MEZ) um, also warten…..Zwischenzeitlich wurden Busunternehmen und Hotel über die Verspätete Ankunft (5 Stunden) informiert. Das Teammanagement organisierte in der Zwischenzeit „Dinnergutscheine“ von AIR CANADA, sodass zumindest für das leibliche Wohl gesorgt war. 

Als dieser Flug dann wieder als „delayed“ gemeldet und auf Abflug 20:10 verschoben wurde, organisierte das Teammanagement nach Intervention bei AC einem früheren Flug um 18:55 Uhr, Koffer wurden wieder umgeleitet. Das Busunternehmen spielte mit und sagte das Abholen für eine spätere Zeit am Abend zu, das Essen im Hotel wurde abgesagt.

Wie schon fast vermutet hatte der neue Flieger auch wieder Verspätung, Nicis Koffer war auch noch nicht wieder aufgetaucht, der Flug wurde aber durchgeführt! Um 21:00 (3:00 MEZ) hob er endlich ab, 4 lange Stunden kämpften wir gegen Müdigkeit und Schlaf, das Flugzeug gegen den starken Westwind, was manchmal deutlich zu merken war. Die Landung war gelungen, die Uhr zeigte durch die erneute Zeitverschiebung um 2 Stunden 23:00 Uhr (7:00   Uhr MEZ). Busunternehmer Willi Mair, ein gebürtiger Österreicher, empfing uns ebenso wie Lennart Simon (zur Zeit an einer amerikanischen Highschool, aber immer noch Mitglied unserer Schulmannschaft) und Mona Schwarting und Laura Geissert (Phille-Abi 2011) am Flughafen. Diesmal waren alle Koffer da (Nicis fehlte natürlich immer noch) und es ging ab nach Banff, wo wir schlaftrunken um 1:30 Uhr (9:30 Uhr deutscher Zeit) wohlbehalten ankamen. Ab ins Bettchen……..


flughafen



Samstag 28.01.2012

 

„Kurzschlaf“ war angesagt, aber es lohnte sich früh aufzustehen, am guten warmen „Breakfast-Buffet“ wurde sich gestärkt, um kraftvoll, aber noch ein bisschen müde nach „Sunshine Village“ zu fahren. Busfahrer Willi stand pünktlich um 09:00 Uhr vor der Tür, in Sunshine war die Skiausrüstungsausgabe bestens vorbereitet, gegen 10 Uhr saßen die ersten in der Gondel, aber von richtigem „Sunshine“ nichts zu sehen……

„Champagner Powder“ fiel dafür in ganz feinen Flocken vom Himmel, zuerst merkte man die beißende Kälte, verursacht durch starke Winde, nicht. Während Boyscoach Patti Unger erste „Gehversuche“ auf den Brettern zusammen mit Skicoach Frank Dingel machte, schwärmten die anderen in die weite weiße „Sunshine-Skiwelt“ aus. Ein gelungener Skitag verlief ohne Verletzungen, die gemeinsame Abfahrt bis zur Basisstation rundete den Skitag ab.

Abends war noch der Besuch der „Upper Hot Springs“ geplant, heiße Quellwasser (43°C) sollten unter freiem Himmel bei -10°C zur Entspannung beitragen. Buscoach Willi chauffierte uns sicher zum Sulphur Mountain, der voll belegte Parkplatz lies aber nichts Gutes ahnen…
2 Stunden Wartezeit wurde annonciert, Samstag abend war wohl „Badetag“ in Banff. Also kehrten wir kurzentschlossen um und einige nahmen ein Wirlpool-Bad im Hotel Ptarmigan Inn.

 


Sonntag 29.01.2012

 

Am Sonntag morgen hieß es früh aufstehen, denn die Koffer mussten schon vor dem Frühstück gepackt und nach dem Frühstück im Bus verstaut werden, da es nach dem Skilaufen gleich weiter nach Edmonton gehen würde.


Deutlich wärmer als am Vortag, dafür aber windiger war es in Sunshine, auf den wir auch wieder vergeblich warteten. Dennoch machte es  viel Freude auf natürlichem Pulverschnee die Kurven zu ziehen. Gegen 15:00 Uhr war nun der weiße Spaß vorbei, Buscoach Mair blies zum Aufbruch nach Edmonton. Während der Fahrt bei einem kurzen Verpflegungstop in Canmore deutete sich schon an, dass „irgend Etwas im Busche“ war….dem ersten wurde „schlecht“…..

 

mr

 

 

 

 

Nach ruhiger Busfahrt, bei der es allerdings dem zweiten Teammitglied schlecht wurde, bog der Bus pünktlich zur anvisierten Zeit um 21:00 Uhr  auf den Parkplatz der Ross Sheppard Highschool ein, deren Schülerinnen und Schüler unsere Gastgeber für die nächsten 7 Tage sein werden. Alle Billets waren da, nach herzlicher Begrüßung wurden schnell  alle Koffer in die bereitstehenden Vans verpackt. Bei der „Bestandsaufnahme“ stellte Teammanager Hans Brauer fest, dass zwei seiner Hanfdgepäckstücke, die er selber aus dem Bus ausgeladen hatte,  nicht mehr „da“ waren, alle Flugunterlagen, Reisepass und Medikamente waren Spurlos verschwunden. Recherche über eine spätabendliche Telefonaktion brachte immerhin eines der beiden Gepäckstücke zum Vorschein……….

 


Montag 30.01.2012

 

„Skier ab, Bälle raus“ hieß es dann schon am frühen Montag morgen um 8:00 Uhr, als man in der St. Joseph Highschool zum Training antrat. Leider waren schon die nächsten Ausfälle zu beklagen, der (nach ärztlichem Bulletin ungefährliche, aber lästige) Magen-Darm-Virus griff weiter um sich. Dies machte sich am Nachmittag vor allem bei den Jungs bemerkbar, 2 Spieler fielen wegen Unwohlsein aus, weitere waren schon angeschlagen, sodass man gegen die Louis St. Laurant Highschool mit 33:57 unterlag. Trotz der klaren Niederlage war Coach Unger dennoch mit der Einstellung seiner Jungs sehr zufrieden, die bis zur letzten Sekunde aufopferungsvoll kämpften und nie aufgaben.


Auch die Mädchen gingen ersatzgeschwächt in die Partie, wurden aber besonders durch die „Maaarbuuurg, Maaaarbuuuuurg“ Anfeuerungsrufe des Jungenteams gepuscht und hatten ihre Gegnerinnen aus der Louis St. Laurant Highschool gut im Griff.

 

 

jubel

 


Am Ende kam dabei ein nie gefährdeter 64:39 Sieg heraus, zu dem erfreulicherweise auch die jüngeren Spielerinnen  einen erheblichen Beitrag leisten konnten.


plan


Sehr erfreulich bei beiden Mannschaften war der nicht zu bändigende Einsatz und Kampfeswillen, den die beiden Coaches Jenny Brauer und Patrick Unger ihren Teams nach Spielende bescheinigten.


Gespannt sein durfte man, wen am nächsten Tag der Virus „erwischen“ sollte….

 


Dienstag 31.01.2012

 

Wie vermutet war noch nicht Schluss, der Virus grassierte immer noch. Die, die es zuerst erwischt hatte, waren aber wieder einigermaßen bei Kräften, sodass die beiden geplanten Spiele gegen die Ross Sheppard Highschool auch stattfinden konnten. Vor einer guten Zuschauerkulisse knüpften die Marburger mädchen an die Leistung an, die sie am Vortag gegen St. Laurant gezeigt hatten: Taktisch hervorragend eingestellt zwangen sie die Ross Sheppard Girls immer wieder zu „schlechten“ Würfen  bzw. setzten die Gastgeberinnen durch Ganzfeldverteidigung sehr unter Druck. Die daraus resultierenden Ballgewinne wurde oft durch Fast –Break-Spiel erfolgreich abgeschlossen und war somit der Schlüssel zu einem weiteren klaren Erfolg. 62:46 hieß das Endergebnis und lässt für das am Donnerstag beginnende Turnier der St. Joseph High School hoffen.


Die Jungen konnten nur mit 8 Spielern antreten, 6 Spieler waren virusgeschädigt bzw. verletzt. Diese 8 gaben aber ihr Bestes, kämpften bis zum Umfallen und machten es den in Edmonton sehr hoch gehandelten Ross Sheppard Spielern nicht einfach den 62: 40 Sieg nach Hause zu bringen.


Im Anschluss an diese beiden letzten Vorbereitungsspiele luden die Teams des Gymnasium Philippinum ihre Gasstfamilien der Ross Sheppard Highschool zum gemeinsamen Pizzaessen ein. 16 Riesenpizzen mit einem Durchmesser von jeweils fast einem Meter machten den Virus vergessen, fast alle Teammitglieder hatten diese Strapaze bereits durch gemacht, sodass man hoffnungsvoll den Turnierauftakt am Donnerstag entgegensehen kann.

 

Ross Sheppard Highschool – Gymansium Philippinum

 

DSCN1421

 


Mittwoch 01.02.2012

 


West Edmonton Mall war heute angesagt. Der Krankenstand hatte sich weiter verkleinert, alle Teammitglieder, ein Teil allerdings immer noch ein wenig geschwächt,  konnten am frühen morgen den Unterricht in der Ross Sheppard Highscholl zusammen mit ihren Billets besuchen. Es sei schon etwas anders, wie dort unterrichtet würde, wussten einige zu berichten. Interessante Einblicke hätten sie bekommen, es sei gut gewesen, die Schule, wenn auch nur kurz, während des Unterrichts kennen zu lernen.


Warum nur kurz? Das vielleicht immer noch größte Einkaufszentrum Nordamerikas stand auf dem Programm, die WEM – West Edmonton Mall!  200 Geschäfte unter einem Dach!  Aber nicht nur das!  Ein Waterpark, der weltgrößte, mit einer Fläche von 2 ha, stand auf dem Programm. Bevor die gesamte Mannschaft am Nachmittag  zusammen kam, wurde eifrig „geshoppt“, das eine oder andere Schnäppchen gemacht, auch ausgefallene Schuhe wurden erstanden:

 

schuhe

 

Um 15:30 Uhr ging es dann in den World-Waterpark, der mit vielen Attraktionen begeistern konnte. So etwas hatten unsere Teams noch nicht erlebt: Rutschen ohne Ende war angesagt, gefährlich war es nicht, aber bei jeder Rutsche war Nervenkitzel vorhanden, Dimensionen, die wir in Marburg, aber auch in Deutschland in dieser Form nicht kennen. Ein erlebnisreicher Tag mit Eindrücken, die man wahrscheinlich nicht vergessen wird, wurde mit dem Abholen durch die Billets beendet.


Der Krankenstand bei den Jungen hatte sich gelichtet, bei den Mädchen kam am Abend  eine neue Krankmeldung hinzu. Nici´s Koffer ist in Calgary inzwischen aufgetaucht, wir hoffen, dass sie ihn noch in Edmonton erhalten wird.


Wir gehen optimistisch in die Turniertage hinein, da es  fast alle „erwischt hat“ und somit auch fast alle den Virus „besiegt“ haben. Nun gilt es  im Turnier darum die Kräfte zu bündeln und vor allem am Donnerstag zwei Siege einzufahren, damit am Freitag und Samstag um eine möglichst gute Platzierung gespielt werden kann.

 

 

 



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