Tägliche Archive: 4. Mai 2012

Community Partnership Day

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Unter dem Motto „People for People“ fand am 26.April 2012 in Marburg der Community Partnership Day statt. An diesem Tag wurden vom Veranstalter Novartis  Vaccines and Diagnostics GmbH 21 verschiedene Projekte mit über 300 Mitarbeitern und ca. 280 Teilnehmern durchgeführt.

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Eines dieser Projekte war das Sport- und Spielfest für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung, welches im Georg-Gassmann-Stadion stattfand. Organisiert wurde dieses Projekt in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kerstin Heims. Sieben Schulen aus Marburg und Umgebung nahmen daran teil. Eröffnet wurde dieses durch Egon Vaupel, Oberbürgermeister und Schirmherr dieser Veranstaltung. Danach traten als musikalische Eröffnung und besonderen Höhepunkt Johanna Brachtheuser, eine Mitarbeiterin des Kerstin Heims, und Yana Gerke, Drittplatzierte bei „Unser Star für Baku“, auf.

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Die Kinder und Jugendlichen konnten sich in mehreren sportlichen Disziplinen beweisen und prüfen lassen, um eine Art Sportabzeichen zu bewältigen, und sich außerdem an verschiedenen Spielstationen ausprobieren. Novartis-Mitarbeiter/innen, ehrenamtliche Helfer, Betreuer aus den Einrichtungen sowie die Schülerinnen und Schüler der Klasse E2f des Gymnasium Philippinum unterstützen und betreuten sie dabei.

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Nach den sportlichen Verausgabungen konnten sich alle bei einem gemeinsamen Mittagessen stärken. Zum Abschluss des Tages fanden zunächst ein Rollstuhlwettbewerb und abschließend ein Fußballspiel statt.

Um 15.30 Uhr endete nach den Siegerehrungen und der Übergabe der Teilnehmerurkunden das Sport- und Spielfest.

Karen Hoekstra und Irina Pommerenke, E2f

Energiewende im Landkreis

 Foto: Roland Knoke

(Foto: Roland Knoke)


Folgender Artikel entstammt der Oberhessischen Presse (02.05.2012):

Schüler untersuchen Energiewende vor Ort

Wenn die Energiewende gelingen soll, müssen die Menschen im Landkreis mit auf den Weg dorthin genommen werden: Das ist die wichtigste Botschaft, die Landrat Robert Fischbach in einer Diskussionsveranstaltung am Gymnasium Philippinum den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 11, vermittelte.

Foto von Till Conrad (OP)


Landrat Robert Fischbach diskutierte mit Schülern des Gymnasium Philippinum über die Energiewende im Kreis.

© Till Conrad


Marburg. Organisiert hatte die Veranstaltung Thorben Peters, Referendar am Gymnasium Philippinum und Mitglied im Kreisausschuss des Landkreises Marburg-Biedenkopf, inhaltlich vorbereitet wurde sie vom Kurs Politik und Wirtschaft („PoWi“). Sie soll der Auftakt sein für eine ganze Unterrichtsreihe, in der die Schüler die Auswirkungen der Energiewende auf ihre unmittelbare Lebenswelt untersuchen werden, sagt Peters im Gespräch mit der OP.

„Dem gesellschaftlichen Konsens über den Ausstieg aus der Atomenergie muss der gesellschaftliche Konsens über den Ausbau der regenerativen Energien folgen“, sagte Fischbach den Schülerinnen und Schülern. Er bezog sich dabei ausdrücklich auf die gescheiterte Mediation um die geplanten Windkraftanlagen an der Gemeindegrenze zwischen Dautphetal und Bad Endbach und andere Konflikte um die Windkraft – so, wie er auch in Marburg bevorsteht.

Ohne Windkraft aber, so machte Fischbach deutlich, wird es nichts mit der Energiewende. Eine Haltung nach dem Motto „Lasst uns hier mit dem Thema zufrieden“, könne man sich heute nicht mehr leisten, sagte Fischbach auf Nachfrage der Schüler. Der Landkreis will seinen Bedarf an Strom und Wärme bis 2040 komplett aus regenerativen Energien decken.

Noch einen anderen Konfliktpunkt sprach der Landrat an: Die zunehmende Zahl von Biogasanlagen im Landkreis und die damit verbundene Kritik am wachsenden Anteil von Energiepflanzen an der landwirtschaftlichen Produktion. Die Haltung des Landrats: „Energiepflanzen hat es schon immer gegeben – als noch Pferde als Zugtiere in der Landwirtschaft eingesetzt wurden, lag der Anteil von Hafer (als Futter für die Pferde) bei etwa 30 Prozent.

Die Schüler haben nun Gelegenheit, die Konfliktlinien um die Energiewende konkret nachzuzeichnen. Unter anderem, so berichtete Thorben Peters, werden die Schüler in Interviews und Reportagen der Frage nachgehen, wie die Energiewende vor Ort umgesetzt wird.

von Till Conrad

Foto: Roland Knoke

(Foto: Roland Konke)

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