Monatliche Archive: Juni 2014

Der goldene Drache

 

Die Theater-AG der Sekundarstufe II spielt:

Der Goldene Drache

von Roland Schimmelpfennig

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

in der winzigen Küche des Thai-China-Vietnam-Schnellrestaurants „Der Goldene Drache“ wird einem jungen Chinesen ohne Aufenthaltsgenehmigung ein furchtbar schmerzender Schneidezahn mit einer Rohrzange gezogen. Und dieser Zahn gelangt auf dem Weg über die Thai-Suppe, in der er aus Versehen landete, in den Mund einer Stewardess, Stammkundin im Schnellrestaurant, welches die Anwohner der Umgebung auch als Take-Away zu versorgen weiß. Und dann erzählt jemand von der hungernden Grille, die im Winter zum Opfer der geschäftstüchtigen Ameise wird……. .

Klingt schmerzhaft? Komisch? Grotesk? Märchenhaft? Das Stück, mit dem sich die Theater-AG der Oberstufe dieses Jahr in die Sommerpause verabschieden will, ist schwer einzuordnen. Es ist so poetisch wie alltagsnah, so verstörend wie berührend. Roland Schimmelpfennig (geb. 1967) erhielt dafür 2010 den renommierten Mülheimer Dramatikerpreis.

Die Vorstellungen finden statt am:

Donnerstag, 10.7., 20.00 Uhr

Freitag 11.7., 20.00 Uhr,

-jeweils im Kultidrom-

– Für Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene. –

Zusätzlich wird es am Freitag, 11.7. um 10.00 Uhr eine Schülervorstellung geben (Reservierung über die Klassenlehrer/Tutoren).

Karten für die Abendvorstellungen zu 5,- €, ermäßigt 3,- € sind wie immer in den Pausen im Sekretariat erhältlich.

Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch und grüßen herzlich,

für die Theater-AG

Dechemax

 

Schülerinnen und Schüler der Klasse Ef haben erfolgreich am Dechemax-Wettbewerb teilgenommen!

Fünf Schüler/innen aus der Klasse Ef haben unter der Leitung von Frau Suchomski am Dechemax-Wettbewerb teilgenommen. Die erste Runde haben sie erfolgreich bestanden und an der zweiten mit gutem Erfolg teilgenommen.

 

 

 

Doch was muss man tun, um gute Leistungen zu erbringen und wie ist der Wettbewerb aufgebaut?

Im Oktober 2013 haben die Schüler/innen ein Team gebildet und sich auf der Homepage www.dechemax.de angemeldet. Das Team darf aus maximal fünf Schüler/innen bestehen. Des Weiteren sollte man Grundkenntnisse sowie Interesse an den naturwissenschaftlichen Fächern haben.

Der Wettbewerb besteht aus zwei Runden. In der ersten Runde müssen sechs von acht Fragen auf der Homepage richtig beantwortet werden. Die Fragen können aus allen Bereichen der Chemie kommen, grenzen oft auch an die Physik oder Biologie. Einfache Rechnungen werden auch manchmal gefordert. Für jede Frage hat man mindestens eine Woche Zeit sie zu beantworten.

Zu erwähnen ist außerdem, dass bei älteren Jahrgänge auch die Fragen länger und anspruchsvoller werden.

In der zweiten Runde bekommt man mehrere Aufgaben, zu denen man selbständig Experimente durchführen, Schlussfolgerungen ziehen und Protokolle anfertigen muss. Die Experimente können sowohl zu Hause, als auch in der Schule durchgeführt werden, was sich gut anbietet, weil manche Chemikalien nur in der Schule zur Verfügung stehen, außerdem kann die Lehrkraft so am Besten dem Team zur Seite stehen. Die Protokolle müssen dann mit der Post zur Dechema-Gesellschaft einschickt werden.

Für jede bestandene Runde werden die Mitglieder mit Urkunden ausgezeichnet. Die besten drei Teams erhalten jeweils ein 250 Euro Preisgeld. Natürlich werden andere gute Teams auch mit Sachpreisen belohnt.

Für das Preisgeld hat es zum Schluss jedoch nicht gereicht, aber die Schüler/innen haben ihre Kenntnisse erweitert, Erfahrungen im Experimentieren gesammelt sowie jede Menge Spaß an der Bearbeitung und Umsetzung gehabt.

Wer Interesse hat, kann sich auf der Homepage www.dechemax.de informieren und zu Beginn des neuen Schuljahrs an die Chemielehrer/innen wenden.

Max Gondrum

Die Zauberflöte

 

Am Sonntag ist es endlich soweit, Tamino wird der Flöte zauberhafte Töne entlocken. Bilder von den Proben können Sie bereits hier einsehen.

Die Zauberflöte im Audimax

 

Über hundert Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Philippinum werden unter der musikalischen Leitung von André Kutsch am Sonntag, dem 15. Juni 2014, um 19.00 Uhr im Audimax Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ aufführen (zum Programm).

Dass eine Opernproduktion im schulischen Rahmen am Philippinum möglich ist, davon konnte man sich bereits vor zwei Jahren beim Besuch der mitreißenden Carmen-Aufführungen überzeugen. Die Besonderheit dieser Zauberflöten-Produktion liegt vor allem darin, dass wie bereits bei der Aufführung von Bachs h-Moll-Messe im vergangenen Jahr das Kammerorchester als schuleigenes Orchester zum Einsatz kommt und dass es – bis auf die Rolle der Königin der Nacht, für die die an der Schule unterrichtende Konzertsängerin Marion Clausen gewonnen werden konnte – möglich war, alle von Mozart vorgesehenen Solopartien ungekürzt mit entsprechend versierten Schülerinnen und Schülern zu besetzen. Selbstverständlich stellen die Partien eine große Herausforderung für sie dar, die sie aber begeistert angenommen haben, zumal sie einschlägige Erfahrungen aus der musik- und theaterpädagogischen Arbeit der Schule in das Projekt einbringen können und mit Katharina Kutsch eine Gesangspädagogin an ihrer Seite wissen, die sie stimmtechnisch in enger Absprache mit dem musikalischen Leiter betreut.

Von besonderem Charme ist, dass sich in der Besetzung der Pamina, des Tamino und des Papageno mit Abiturienten, die im unmittelbaren Vorfeld der Aufführung ihre Reifeprüfung abgelegt haben, die in der „Zauberflöte“ über den zu absolvierenden Prüfungsweg thematisierte geistige und emotionale Reifung der drei Protagonisten widerspiegelt. Das der europäischen Spätaufklärung verhaftete, Trieb und Gefühl negierende und mit erheblichem Pathos einhergehende Vernunfts- und Humanitätsgebaren Sarastros und seiner Priester erscheint gemildert, weil es über die Musik hinaus durch die Jugendlichkeit der Darsteller – in bewusster Abgrenzung zu einem im Falle des Monostatos und der Tierwelt rein triebhaften und zu einem im Falle der Königin und ihrer Damen egoistischen und affektgesteuerten Handeln – nur als Vorstufe zu einer Trieb, Gefühl und Vernunft verbindenden Reife entlarvt wird, die es für ein harmonisches und von gegenseitigem Respekt getragenes Miteinander zu erlangen gilt und die sich nicht zuletzt in Mozarts wunderbarer Musik manifestiert.

Bei der szenischen Umsetzung hat sich das Ensemble bewusst auf wenige Requisiten mit Symbolcharakter beschränkt und auf ein Bühnenbild verzichtet. Vielmehr bilden die Ensemblemitglieder eine durch Kostümierung und Lichttechnik nach Sphären getrennte und farblich wechselnde Kulisse, aus der einzelne Darsteller als Repräsentanten hervortreten.

Musikalisch ergänzt wird das Ensemble vom Großen Chor, vom Kleinen Chor (Einstudierung Antje Oliver) und vom Kammerorchester der Schule (Einstudierung Alexander Meyer), dem sich für die bevorstehende Aufführung Musiker der Musikschule Marburg als Kooperationspartner des Schwerpunkts Musik am Gymnasium Philippinum angeschlossen haben.

Finanziell unterstützt wird das musikalische Großprojekt vom Förderverein der Schule und von der Vereinigung Ehemaliger.

Eintrittskarten sind zu 14,- € (ermäßigt 7,- €) im Sekretariat des Gymnasium Philippinum (Tel. 06421-931805) erhältlich. Die Abendkasse wird, sofern noch Karten vorhanden sein werden, ab 18.00 Uhr geöffnet, Einlass ab18.30 Uhr sein.

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