Tägliche Archive: 27. Februar 2015

Jetzt kann es losgehen…

 

Die Oberhessische Presse berichtete am 21.02.2015 über die Einweihung des neuen naturwissenschaftlichen Traktes.

Ansporn für junge Naturwissenschaftler

Nach vierjähriger Bauzeit sind frisch sanierte Räume des Gymnasium Philippinum eingeweiht worden

Smart- und Whiteboards, Aquarien und Vivarien in den Wänden füllen jetzt den naturwissenschaftlichen Fachtrakt des Philippinums und ermöglichen einen noch qualifizierteren Unterrichtsalltag.

von Ina Tannert

Marburg.

Nach mehr als vier Jahren Bauzeit glänzen Außenhülle und Innenbereich des sanierten Traktes mit moderner Ausstattung. Am Mittwoch feierten Schule und Schulträger Einweihung. Mehr als 60 Gäste aus Politik, Schulverwaltung, der beteiligten Fachbereiche und zahlreiche Schüler nahmen an der Feier teil.

Insgesamt viereinhalb Millionen Euro verschlang das umfangreiche Bauprojekt. „Das Geld ist gut angelegt, die Kosten haben sich gelohnt“, sagte Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach (SPD) während der Einweihungszeremonie und hob die langfristigen Vorteile der Investition hervor. Die moderne Ausstattung der Räume schaffenicht nur die Voraussetzungen für einen guten naturwissenschaftlichen Unterricht, sondern biete auch ausreichend Ansporn für die jungen, dringend benötigten Naturwissenschaftler von morgen.

Der naturwissenschaftliche Bereich sei nun mehr als gut und stark vertreten und ermögliche einen qualifizierten Unterricht, dankte Schulleiter Wolf-Dieter Stein dem Schulträger.Während eines ausgiebigen Rundganges besuchten die Gäste die neuen Räume auf drei sanierten, farblich gestalteten Ebenen. Grün für die Biologie, Blau für die Physik und Rot für die Chemie weisen nun auf den jeweiligen Fachbereich hin.

 

Foto: Herr Hölker

Innerhalb der vierjährigen Bauzeit wurde neben einer umfangreichen Beton- und Innenraumsanierung samt neuen Bodenbelägen auf allen Etagen die komplette Beleuchtung und Technik erneuert. Sämtliche teils veralteten Fachräume wurden zudem mit modernem Gerät ausgestattet und an aktuelle Unterrichtsformen angepasst. Alle naturwissenschaftlichen Fachräume wurden mit Smart- und Wideboards versehen.

Daneben verfügt der Bereich nun über einen Erdkunderaum sowie ein hochmodernes Planetarium. In der Chemie stehen keine fest installierten Tische mehr, für eine flexible Unterrichtsgestaltung wurden Experimentierbereiche und Arbeitsflächen an den Wänden angeordnet.

 

Projekt wurde in vier Bauabschnitte unterteilt.

Die Aquarien und Terrarien der Fachschaft Biologie wurden aus den Fluren entfernt und einfallsreich direkt in die Wände integriert, sodass deren Bewohner nun von beiden Seiten zu betrachten sind. Nicht nur die Naturwissenschaft wurde bedacht, auch die Fachschaft für darstellendes Spiel erhielt eine neue Garderobe samt Schminktischen und Friseurwaschbecken im Untergeschoss.

Bereits im Jahr 2009 hatte die Schule auf eine notwendige Sanierung ihrer Räume hingewiesen. Die lange Sanierungsphase entstand durch eine ursprünglich geplante Teilsanierung von nur einer Etage pro Schuljahr, um die Einschränkungen des Unterrichts in Grenzen zu halten. Während der Bauphase wurde jedoch eine zusätzliche Decken- und Betonsanierung aufgrund von Brandschutzbestimmungen nötig. Hinzu kamen weitere Sanierungsarbeiten der Toiletten sowie eines Treppenhauses.

Demzufolge musste das Projekt in vier Bauabschnitte unterteilt werden. Die langjährigen, nervenaufreibenden Baumaßnahmen und entsprechende Störungen des Unterrichtsalltages habe die Schule mit großer Geduld ertragen, betonte Weinbach.Auch Miriam David, Fachbereichsleiterin der Naturwis-senschaften, lobte im Namen der Schule die erfolgreiche Arbeit der städtischen und schulischen Bauleitung und dankte allen Beteiligten für ihre „lange Geduld, Hartnäckigkeit und Stressresistenz“.

Stiftung vergibt Preis

 

Philippiner für Engagement gewürdigt.

Artikel der Oberhessischen Presse vom 27.02.2015.

Stiftung vergibt Preis

Zwei junge Marburger werden für Engagement geehrt

Zum zweiten Mal hat die Bürgerstiftung Mittelhessen ihren Ehrenamtspreis an Jugendliche verliehen. Marburg. Im Foyer des Stadttheaters Gießen übergab die Geschäftsführerin der Stiftung, Elisabeth Grote, die Geldpreise im Gesamtwert von 3 500 Euro und Urkunden an 17 Jugendliche. Zwei der Preisträger kommen aus Marburg.

Den 16-jährigen Marburger Raphael Greim, der auf den 4. Platz kam, hat Pfarrer Claus Becker aus Battenfeld vorgeschlagen – Begründung: Raphael hat 2012 ein Sozialpraktikum im Diakonissenmutterhaus Hebron in Marburg absolviert. Begonnen hat er in der Spülküche, aber bald stellte er fest, dass er mit seinen musikalischen Fähigkeiten viel mehr für die Diakonissen tun kann.

Seine Zielgruppe wurden die „Feierabendschwestern“, also Diakonissen im Ruhestand. Er motivierte sie, mit ihm gemeinsam zu musizieren und alte musikalische Fähigkeiten wieder zu stärken. Seitdem trifft er sich weiterhin einmal wöchentlich mit Diakonissen, um mit ihnen zu musizieren und die eingeübten Stücke bei Veranstaltungen des Mutterhauses und Gottesdiensten vorzutragen.

Die 21-jährige Marburgerin Helene Mönkemeyer (5. Platz) ist von dem Marburger Simon Schmidt vorgeschlagen worden – Begründung: Helene engagiert sich seit 2013 ehrenamtlich beim gemeinnützigen Verein „Rock Your Life! Marburg“. Der Verein etabliert zweijährige Mentoring-Beziehungen zwischen Studenten und sozial benachteiligten Jugendlichen in 8. und 9. Klassen an Haupt- und Realschulen in Marburg.

Zwei Jahre lang wird je ein Schüler individuell und kontinuierlich auf dem Weg in den Beruf von einem Studenten begleitet.

Eine entsprechende Kooperation besteht mit der Richtsberg-Gesamtschule und der Sophie-von-Brabant-Schule in Marburg.

Seit ihrem Eintritt in den Verein bringt sich Helene im Organisationsteam ein, um das anspruchsvolle Projekt umzusetzen und weiter zu entwickeln. Im Juni 2014 übernahm Helene das Amt der Vereinsvorsitzenden.

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