Philhellenia 2019

Allgemein

40 Schülerinnen und Schüler erlebten einen tollen Tag!

Die Philhellenia werden für die hessischen Griechischschülerinnen und –schüler alle zwei Jahre von einer der 15 altsprachlichen Schulen in Hessen ausgerichtet. Nachdem 2017 die Philhellenia bei uns stattgefunden hatten, war der diesjährige Austragungsort das Ludwig-Georgs-Gymnasium in Darmstadt. Auch das Gymnasium Philippinum war natürlich mit knapp 40 Schülerinnen und Schülern, Herrn Breining, Frau Dr. Clausen und Herrn vom Schloß dabei.

Von allen Schulen in Hessen, die ein altsprachliches Profil haben, kamen ca. 400 Schülerinnen und Schüler in Darmstadt zusammen: Amöneburg, Bad Homburg, Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Groß-Krotzenburg, Kassel, Königstein, und Viernheim.

Zunächst wurden alle von Herrn Schaab, dem kommissarischen Schulleiter des LGG, sowie Frau Runge und Frau Sandvoss, den beiden Organisatorinnen, in der großen Aula begrüßt. Sie freuten sich, dass so viele Philhelleninnen und Philhellenen zusammengekommen waren, um ihre Freude an der griechischen Antike miteinander zu teilen und neue Kontakte zu knüpfen.

Von 11-13 Uhr gab es ein reichgefächertes Workshop-Angebot. Die vielfältigen Angebote wurden überwiegend von den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern bereitgehalten. Auch Frau Dr. Clausen und Herr vom Schloß waren mit Workshops zum Thema „Faszination Mythos“ und zur griechischen Komödie (Die Wolken des Aristophanes) dabei. Die ca. 30 Angebote bildeten in beeindruckender Weise die thematische Vielfalt und kulturelle Bedeutsamkeit des Faches Altgriechisch ab. So wurden u.a. griechische Tempel gebaut, antike Sportdisziplinen geübt, szenische Darstellungen von Euripides und Homer auf die Bühne gebracht, philosophiert und die Bedeutung von Altgriechisch für die Pharmazie erarbeitet. Ferner gab es Angebote, in das Neugriechische und Hebräische hineinzuschnuppern. Sogar ein Angebot zu Abiturarbeiten in Griechisch zur Zeit des Nationalsozialismus gab es. (Die vollständige Workshopliste findet sich hier.)

Bei schönstem Sonnenschein konnten dann in der Mittagspause alle das vom Verein LGG gesponserte griechisches Buffet auf dem Schulhof genießen und die Zeit nutzen zum gemeinsamen Essen, Trinken und Plaudern.

Daran schloss sich ein geistreicher und amüsanter Vortrag von PD Helmut Wicht von der Goethe-Universität Frankfurt an, der zu dem Thema sprach „Wie es sich anfühlt, ohne Griechisch Medizin studieren zu müssen.“

Gegen 15:30 Uhr wurde der gemeinsame Tag mit dem in einem Workshop ins Altgriechische übersetzten Kanon Ὦ ᾿Ιακῶβε zum Abschied gemeinsam besungen.

Auf dem Heimweg tauschten wir natürlich fleißig unsere Erlebnisse aus: Es gab viele euphorische Stimmen, die dieses außergewöhnliche Angebot lobten und lediglich beklagten, dass zwei Stunden für die Workshops eigentlich zu kurz gewesen seien. So faszinierend ist die Antike!

Um viele Eindrücke reicher kamen die Philippinerinnen und Philippiner gegen 19 Uhr wieder in Marburg an.

Dr. Marion Clausen (Fachsprecherin, Koordination Fremdsprachen)!

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