PRESSEMITTEILUNG DER UNIVERSITÄTSSTADT MARBURG

Allgemein

Nr. 193 / 15. Juli 2021

Drei Schulen machen sich stark für eine saubere Umwelt

Viele Freiwillige beim „Sauberhaften Schulweg“ in Marburg

Marburg. Knapp 80 Kinder und junge Erwachsene waren vor den Sommerferien im Einsatz für einen „Sauberhaften Schulweg“. Drei Schulen beteiligten sich am diesjährigen hessenweiten Aktionstag und sammelten rund 340 Kilogramm achtlos weggeworfene Abfälle auf Wegen und Flächen rund um ihre Schulgebäude ein. Zusammen kam eine Mischung aus Kaffeebechern, Zigarettenschachteln und allem, was andere schnell loswerden wollten.

„Es ist großartig, dass sich trotz aller Schwierigkeiten, die das Pandemie-Jahr für den Schulbetrieb mit sich gebracht hat, so viele Schülerinnen und Schüler an den Sammelaktionen beteiligt haben“, freut sich Bürgermeister und Umweltdezernent Wieland Stötzel. Wie jedes Jahr sind zahlreiche Marburger Schüler*innen in der Woche vor den Sommerferien zum großen Müllsammeln losgezogen. In diesem Jahr beteiligten sich drei Schulen mit knapp 80 Kindern und jungen Erwachsenen an der Aktion „Sauberhafter Schulweg“. Die Ausrüstung aus Papierzangen und Müllsäcken stellte der Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg (DBM) zur Verfügung.

Am eigentlichen Aktionstag, dem 13. Juli, rückten Schüler*innen der Geschwister-Scholl-Schule und des Gymnasiums Philippinum zum „Groß-Reinemachen“ aus und kehrten mit reichlich Müll zu ihren Schulen zurück – Müll, der nun nicht mehr Wege, Plätze und Grünanlagen verunstaltet oder freilebende Tiere gefährdet. Eine Klasse der Abendschulen Marburg kümmerte sich einen Tag später um den Bereich Weintrautstraße. Zusammen kam die übliche Mischung aus Kaffeebechern, Fastfood-Verpackungen und Zigarettenkippen. Auf den Lahnwiesen kamen noch jede Menge Kronkorken dazu.

In der Pandemie habe wilder Müll auf Fuß- und Radwegen und im innerstädtischen Bereich – wie auch in vielen anderen Städten – zugenommen, in Marburg zu 30 Prozent, so Joachim Brunnet, Betriebsleiter des DBM. Hauptsächlich die Verpackungen von Essen zum Mitnehmen würden achtlos weggeworfen. Dennoch: „Wir stellen erfreulicherweise seit einigen Jahren ein wachsendes Bewusstsein für Umweltschutz in der Bevölkerung fest und auch die Bereitschaft, eigeninitiativ mit anzupacken nimmt trotz Pandemie zu. Der DBM unterstützt das Engagement für eine saubere Umwelt gerne“, so Brunnet.

Mit den „Sauberhaften Sammelaktionen“ möchte der DBM seinen Teil dazu beitragen, möglichst viele Menschen aller Altersklassen für die eigene Verantwortung in Sachen Stadtsauberkeit zu sensibilisieren. Die Aktionstage sind gleichzeitig Teil Deutschlands größter Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen“ und wurden von der Hessischen Landesregierung ins Leben gerufen. Partner der Aktion sind die kommunalen Stadtreinigungsbetriebe – in der Universitätsstadt der DBM. Der Dienstleistungsbetrieb unterstützt die „Sauberhaften Aktionstage“, indem er die Ausrüstung bereitstellt. Außerdem holt er die gesammelten Abfälle ab und entsorgt sie.

Weitere Informationen und Auskünfte gibt es beim Dienstleistungsbetrieb der Stadt Marburg, Sonja Stender, (06421) 201-1693, oder unter www.sauberhaftes-hessen.de.

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Zwei Schulklassen des Gymnasiums Philippinum kamen mit vielen blauen Säcken zurück. Bürgermeister Wieland Stötzel (2.v.l.), Schulleiter Michael Breinig (l.) und DBM-Betriebsleiter Joachim Brunnet (Mitte hinten) bedankten sich bei den Kindern und Lehrkräften für ihren Einsatz. (Foto: Freya Altmüller, i.A.d. Stadt Marburg)

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