Schüler*innen schreiben für die OP

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Schulwechsel in Pandemiezeiten / Homeschooling / Müll im Wald

Homeschooling: Ein Albtraum?

Zwei Achtklässler berichten, wie sie den Fernunterricht erlebt haben und reden Klartext

Von Lasse Wunderlich und Anton Berger, Gymnasium Philippinum, Klasse 8b

Marburg. Wofür lebe ich? Was bringt das? Dies alles ging mir im Homeschooling durch den Kopf. Diese Gedanken gehören zu meinem derzeitigen Alltag. Morgens um 7.40 Uhr aufstehen, essen und mit dem Homeschooling starten. Nachmittags, nach dem Homeschooling, die Zeit irgendwie zu Hause vertreiben. Zu Beginn des Lockdowns dachte man sich, dass man sich jetzt die Schulaufgaben gut einteilen kann, da man ja zu Hause säße und sich seinen eigenen Plan machen könne.

Doch im weiteren Verlauf schwand das Durchhaltevermögen. Schulaufgaben zu machen und die Lehrer machten Druck, wodurch die Zeit während des Lockdowns zu einer Qual wurde. Wenn man gerade nicht Probleme mit der Schule hatte, fühlte man sich allein, da man den ganzen Tag zu Hause saß und sich mit niemandem treffen konnte oder überhaupt etwas unternehmen konnte.

Wenn man Aufgaben nicht verstand, hatte man es schwer, sich mit anderen auszutauschen. Dies war mit eines der größten Probleme des Homeschoolings. Endlich hat dieses Chaos ein Ende. Doch die Frage ist, wie lange? Die Regierung beschließt, weil die Zahlen sinken, dass viele Regelungen wieder gelockert werden können, obwohl dies mit dem Risiko verbunden ist, dass die Infektionen erneut steigen und wir in einen nächsten Lockdown müssen.

Es sind noch einige Tage bis zu den Sommerferien. Die Schülerinnen und Schüler brauchen eine Pause, damit sie einen sorgenfreien Neuanfang starten können, sich auch mal ohne Masken oder große Kontaktbeschränkungen treffen und den Lockdown hinter sich lassen können.

Quellenangabe: alle Artikel aus der OP Marburg/Ostkreis vom 14.07.2021, Seite 9

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