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Allgemein

…für die Oberhessische Presse zu den Themen Klimawandel und Elektroauto

E-Auto: Saubere Alternative zum Verbrenner?

Sind Elektroautos die Mobilität von morgen und wie sieht es mit Wasserstoff-Betrieb aus?

Marburg. Sind bisherige Elektroautos wirklich umweltschonend oder gibt es bessere Alternativen?

Klassische Elektroautos verbrauchen für die Herstellung der Batterie sehr viele Rohstoffe wie Kobalt, Nickel und Lithium, wofür große Mengen CO2 ausgestoßen werden. Dies hat man bei einem Brennstoffzellenauto, auch Wasserstoffauto genannt, nicht oder zumindest weniger. Brennstoffzellenautos funktionieren, indem sie Wasserstoff mit Sauerstoff, der aus der Umgebung gezogen wird, reagieren lassen. Dabei entsteht elektrische Energie, Wärme und Wasser, welches als Wasserdampf ausgestoßen wird.

Wenige Tankstellen für Brennstoffzellenautos

Der Strom wird dann entweder direkt in den Elektromotor oder in eine kleine sogenannte „Pufferbatterie‘‘ geleitet. Das Problem bei Brennstoffzellenautos ist, dass es nur sehr wenige auf dem Markt gibt und diese dann auch noch sehr teuer sind. Außerdem gibt es deutschlandweit bisher auch nur etwa 100 Wasserstofftankstellen, die zu jeder Zeit offen sind.

Der Wasserstoff wird entweder flüssig bei Minus 253 Grad Celsius oder gasförmig unter hohem Druck gelagert. Der Verbrauch zur Herstellung ist ähnlich wie bei dem „normalen“ Elektroauto, die Herstellung und die Entsorgung sollen allerdings emissionsfreier und einfacher sein.



Quellenangabe: OP Marburg/Ostkreis vom 20.07.2021, Seite 10


Der Klimawandel und die Folgen

Von sterbenden Korallen bis zu Missernten: Wenige Grad Temperatur mehr bringen riesige Konsequenzen

Von Anna Kosik und Larissa Backmann, Gymnasium Philippinum, Klasse 8b

Marburg. Im Alltag denken wir nicht oft über den Klimawandel nach und merken wenig von den Folgen. Doch diese werden auch wir, wenn wir nichts unternehmen, bald deutlich zu spüren bekommen. Viele Länder sind schon jetzt so stark betroffen, dass es für sie kritisch wird.

In den Polarregionen hat sich die Eisfläche drastisch verkleinert. Allein in den letzten 30 Jahren hat diese sich halbiert. Tendenz steigend. Was passiert, wenn das Eis weiter schmilzt? Dadurch steigt der Wasserspiegel und viele Küstenregionen werden überschwemmt und einige Inseln werden (fast) komplett unter Wasser liegen. Es wird viele Klimaflüchtlinge geben, die von den überschwemmten Inseln auf das Festland fliehen müssen und es wird sich negativ auf die Urlaubsindustrie auswirken.

Doch nicht nur die Inseln und das Festland sind bedroht, auch die Meere selbst sind in Gefahr. Durch den Treibhauseffekt, der die Meere erwärmt, sterben viele Korallen ab. Dadurch verlieren viele Tiere ihren Lebensraum. Aber wodurch wird der Treibhauseffekt herbeigeführt?

Vor allem durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas und Massentierhaltung entsteht vermehrt Kohlendioxid. Aber auch durch die für uns alltäglichen Dinge, wie zum Beispiel mit dem Auto zum Bäcker zu fahren, obwohl man mit dem Fahrrad hätte fahren können, oder auch wenn man Plastiktüten statt Stoffbeuteln benutzt, ist dies nicht gut für die Umwelt. All dies könnte man vermeiden.

Viele freuen sich, dass man bei der sommerlichen Hitze ins Freibad und an Seen fahren kann, jedoch verbirgt sich hinter den immer heißer werdenden Sommern ein ernst zu nehmendes Problem – Dürrekatastrophen.

In Afrika und vielen anderen Orten fällt über sehr lange Zeitspannen kein Regen, weshalb es viele Missernten gibt und die Menschen sich nicht ernähren können.

Seit Corona haben sich jedoch einige Dinge verändert. Viele Flüge wurden abgesagt, weniger Autos fahren, die Industrieproduktion wurde teilweise eingestellt. Doch es gibt auch Nachteile: Es wird aufgrund von Homeoffice und Homeschooling mehr Strom verbraucht, der, wenn er in Kohlekraftwerken produziert wird, sehr schädlich für die Umwelt ist. Der Plastikverbrauch steigt wegen des hohen Verbrauchs an Schutzkleidung, der vielen Coronatest-Kits sowie der Masken.

Bis jetzt ist noch nicht klar, ob all diese Veränderungen der letzten Zeit positive oder negative Auswirkungen auf das Klima haben.

Das neue Klimaziel der Bundesregierung ist, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird. Das heißt, dass bis 2045 in Deutschland nur noch so viel CO2 ausgestoßen werden soll, wie die Natur wieder binden kann. Ursprünglich war dies bis 2050 geplant.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Natur durch den Klimawandel bereits in einem kritischen Zustand ist und wir als Menschengesellschaft dringend etwas unternehmen müssen.

Quellenangabe: OP Marburg/Ostkreis vom 20.07.2021, Seite 10

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